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Rallye nat.: Koch-Sieg nach Moses-Pech

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Platz eins für die Nummer eins: Marco Koch |
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| Am Ende war die Titelverteidigung dann doch geglückt: Marco Koch feierte bei der ADAC-Limes Rallye seinen zweiten Gesamtsieg in Folge. Nach sechs sehr anspruchsvollen Wertungsprüfungen hatte der Opel Kadett-Pilot 14,7 Sekunden Vorsprung auf Martin Häring im Opel Manta. Im Kampf um Rang drei behielt Markus Schmidtmeister im BMW 320iS knapp die Oberhand gegenüber Uwe Kiehm (Opel Kadett C) und Michael Rausch (Opel Ascona).
Der Mann der ersten beiden Prüfungen war aber eindeutig Stefan Moses. Die Entwicklungsarbeiten an Motor, Getriebe, Fahrwerk und Reifen machen sich allmählich bezahlt und der E&S-BMW 320iS markierte die ersten beiden Bestzeiten. Mit 2,7 Sekunden auf Koch ging Moses an den Start des Rundkurses von WP3, wo er dem späteren Sieger in der ersten Runde eine weitere Sekunde abknöpfen konnte. Doch nach einem Schlagloch quittierte die rechte Antriebswelle ihren Dienst und Moses musste aufgeben.
Zwei weitere Mitfavoriten parkten zu diesem Zeitpunkt bereits: Udo Schiffmann beklagte in WP 1 am BMW M3 ebenfalls eine defekte Antriebswelle und Markus Schmidt hatte seinen Ford Escort RS2000 nach der ersten Prüfung vorsichtshalber abgestellt, da die Motortemperaturen zu hoch wurden.
Auf den schnellen, flüssigen und schotterfreien Prüfungen rund um Hungen hatte die Allrad-Fraktion dieses Mal keine Chance, in den Kampf ganz vorne einzugreifen. Jörg Schuhej wurde mit 35 Sekunden Rückstand Gesamt-Sechster. Das Trio vor ihm lieferte sich einen spannenden Fight bis zum letzten Meter, ehe Schmidtmeister hauchdünne 0,4 Sekunden Vorsprung auf Kiehm ins Ziel rettete.
Lars Garten lenkte seinen Honda Civic zum überlegenen Sieg in der Gruppe H bis 1600 ccm und in der Klasse mit 1300 ccm siegte trotz Motorproblemen Kai Schönborn am Volant des Daihatsu Charade. Eng ging es zu in der Gruppe G: Am Ende siegte Michael Grünwald (Mazda 323) mit 0,9 Sekunden vor Martin Gill im Ford Escort Cosworth.
Endergebnis der 18. ADAC Limes-Rallye:
1. Marco Koch/Stefan Assmann, Opel Kadett, 19.57,2 Minuten
2. Martin Häring/Stefan Schork, Opel Manta, 20.11,9 Min.
3. Markus Schmidtmeister/Thomas Schmidtmeister, BMW 320iS, 20.26,0 Min.
4. Uwe Kiehm/Heiko Ziebuhr, Opel Kadett, 20.26,4 Min.
5. Michael Rausch/Thomas Schäfer, Opel Ascona, 20.27,1 Min.
6. Jörg Schuhej/Tanja Timmer, Mitsubishi Lancer Evo VI, 20.33,3 Min.
7. Stefan Göttig/Lars Barchfeld, Ford Escort Maxi-Kit-Car, 20.43,0 Min.
8. Ingo Hanika/Peter Bechthold, VW Golf GTi, 20.47,4 Min.
9. Matthias Weber/Wolfgang Vater, Mitsubishi Lancer Evo VII, 20.55,8 Min.
10. Wilfried Fränzke/Kerstin Fränzke, VW Golf GTi, 21.25,0 Min.
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