Rallye nat.: Hachenberg avancierte zum Publikumsliebling
Rudi Hachenberg startete bei der ADAC Eifel-Rallye in Daun
„Ich bin froh, endlich wieder fahren zu können“, sagte Rudi Hachenberg vor dem Start zur ADAC Eifel-Rallye Daun und fügte hinzu: Rallyesport macht süchtig!“ Die leichten technischen Probleme am Mitsubishi nach dem Comeback bei der ADAC Grabfeld-Rallye waren behoben und der 23jährige konnte richtig Gas geben. Neben dem Wermelskirchener hatte auf dem heißem Sitz seine etatmäßige Beifahrerin Tanja Neidhöfer wieder Platz genommen.
„Endlang der Wertungsprüfungen rund um Daun war eine riesige Zuschauerkulisse und wir erhielten sehr gute Resonanzen. Und es hat einfach nur Spaß gemacht.“ Hachenberg/Neidhöfer überzeugten mit fehlerfreier Leistung, schnellen WP-Zeiten und viel Nähe zu den Fans, die den Studenten reichlich um Autogramme baten. „Obwohl wir nur als Vorwagen agierten und nicht in Wertung fuhren, war die Resonanz riesig. Die Fangemeinde des Rallyesports in Deutschland wird immer größer.“
Nachdem beim Roll-Out im Rahmen der Grabfeld-Rallye das Mitteldifferential Sorgen bereitet hatte, lief es dieses Mal einwandfrei. Als Störenfried war von der Mannschaft rund um Rudi Hachenberg Senior und GiuseppeGuiseppe Ditaranto das ABS-Steuergerät ausfindig gemacht worden. In Daun stimmte die Kraftverteilung auf alle Achsen. „Die Traktion war wirklich gut, die Beschleunigung aus dem Ecken heraus passte. Und das, obwohl wir noch mit den nur serienmäßigen 265 PS unterwegs waren.“
Der Pilot des MSC Dhünn startete zudem beim Auto-Slalom der Renngemeinschaft Oberberg in Meinerzhagen und avancierte zum Publikumsliebling. „Das war wirklich Driften vom Allerfeinsten“, sagte Hachenberg mit strahlenden Augen. „Die Spitzkehre habe ich immer mit Handbremse genommen und dann ordentlich Qualm in den Radkästen produziert.“ Sportliche Chancen hatte der Wermelskirchener nicht. „Für Slalom ist die Version des Rallye-Lancer nicht geeignet.„Für Slalom ist der Mitsubishi Lancer zu gross und zu schwer. Da brauchst Du kleine wendige Autos. War mir aber egal: Ein VeranstaltungsmitgliedDer Veranstaltung hatte mich eingeladen und ich habe den Tag sehr genossen!“
Bei der ADAC Saarland-Rallye am 12. und 13. September gibt Hachenberg ein Comeback in der Deutschen Meisterschaft. Dort wird er einen Mitsubishi Lancer des Teams De Fries Motorsport pilotieren.