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2008-05-15 09:33:31 - ju
BFG LM: Abruptes Ende nach gutem Start

Der Gallardo wurde beim Unfall stark beschädigt
Die Enttäuschung war jedem Team-Mitglied anzusehen: Unfallbedingt endete der vierte Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft für den race&event-Lamborghini Gallardo bereits in der vierten Runde. Im Bereich Ex-Mühle war Stephan Rösler (Lichtenfels) von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Erdwall geprallt. Bis auf ein paar Rippenprellungen überstand Rösler den Unfall unbeschadet, der Lamborghini wurde dagegen stark beschädigt.

„Wir sind natürlich alle froh, dass Stephan weites gehend unverletzt blieb“, sagte Teamchef Martin Mohr. „Dieses zeigt auch, wie sicher und stabil unser Fahrzeug konstruiert wurde. Leider wurde der Gallardo schwer beschädigt und wir müssen erst einmal in Ruhe eine Schadensanalyse vornehmen.“

Bis zum Ausfall zeigten die beiden Piloten, neben Stephan Rösler auch der Wermelskirchener Mike Stursberg, eine hervorragende Leistung. Rösler hatte während seiner beiden Trainingsrunden in 8.50,445 Minuten die viertschnellste Zeit der Klasse Specials bis 6200 ccm markiert. Stursberg genoss seine ersten Meter mit dem rund 550 PS starken Italiener und markierte eine 9.00.

„Ich habe den Lamborghini zuvor noch nicht auf der Nordschleife bewegt und es ist schon beeindruckend“, sagte der 37 jährige mit strahlenden Augen nach vier problemlosen Trainingsrunden. „Bremspunkte, Schaltpunkte, Scheitelpunkte: Irgendwie ist alles anders als mit unserem bisherigen Honda S2000. Aber irgendwie auch schöner!“

Rösler erwischte einen guten Start und lag konstant unter den ersten 15 im Feld der 183 Fahrzeuge, als der Unfall für ein abruptes Ende sorgte. „Stephan sagt, das Heck sei im ausgebrochen und dann hat er sich nach rechts weggedreht“, berichtete Stursberg, nachdem er seinen Teamkollegen im Krankenhaus besuchte. „Er sei nur noch Passagier gewesen und der Aufprall in den Erdwall und eine Wasserablaufrinne waren sehr hart.“

Für einen Lichtblick sorgte der race&event-Honda S2000 mit den Piloten Christoph Koslowski (Wuppertal) und Eckhard Geulen (Bonn). Nach 22 Runden sahen die beiden als Sieger der mit sechs Fahrzeugen gut besetzten Klasse der Specials bis 2500 ccm das Ziel.




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