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Rallye nat.: Marc Färber vor Timo Bernhard

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Knapp geschlagen zweiter: Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard |
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| Sommer, Sonne, Birkenfeld: Die ADAC Löwenrallye überzeugte einmal mehr mit 93 Startern, einer großen Zuschauerkulisse und Spannung bis zum letzten Meter. Nach sieben Wertungsprüfungen freute sich Marc und Alexandra Färber im Mitsubishi Lancer Evo IV über den Gesamtsieg für Timo Bernhard/Marco Glasen (VW Golf Kit-Car) und Wolfgang Günther/Stefan Kopczyk im Mitsubishi Lancer Evo VIII.
Mit Start-Nummer eins waren Wilfried und Philipp Bus über die Startrampe gerollt. Erstmals war im VW Golf I GTi ein Zweiliter-Motor statt dem gewohnten 1600er-Triebwerk verbaut. Doch noch spiegelte sich die Mehr-Leistung nicht in den Zeiten wider und eine abgerissene Antriebswelle in WP 6 beendete die Fahrt dann endgültig.
Von Beginn an setzte sich Färber an die Spitze gefolgt von Bernhard. Als die ersten drei Prüfungen zum zweiten Mal – und WP 1 sogar ein drittes Mal - auf dem Programm standen, konnte der Porsche-Werksfahrer das Tempo erhöhen und dem Mitsubishi-Piloten sogar zwei Bestzeiten abluchsen. Im Kampf um Gesamtrang vier zog in der letzten Prüfung Ingo Hanika in einem weiteren Golf Kit-Car noch vorbei an Lars Mysliwietz im Citroen C2 R2 Maxi.
Das Salz in der Rallyesuppe war aber ohne Zweifel der Fight der drei schnellsten Youngtimer um Gesamtrang sechs. Die Protagonisten: Zum einen die Lokalmatadoren Hanno Brocker/Ariane Riefer im Ford Sierra Cosworth. Sicherlich viel Power und viel Erfahrung auf den Prüfungen, aber auch das höchste Gewicht und das berühmte Turboloch. Dann Heinz-Robert Jansen/Hans-Peter Schmitz mit dem Opel Manta. Das Duo mit der meisten Rallye-Erfahrung überhaupt, Vorteilen im Schotter, aber klar die wenigsten Pferde unter der Haube. Nummer drei dann K-AW-Gesamtsieger Darius Drzensla/Peter Schaaf. Erstmals in Birkenfeld unterwegs, aber dafür mit dem besten Fahrzeug und Material in diesem Dreikampf unterwegs.
Die Platzierungen wechselten munter hin und her und auch die Akteure verließen teilweise den Grenzbereich. Drzensla kam auf WP 4 bereits vor der berühmten Sprungkuppe mit allen Vieren rechts in die Wiese, Brocker nahm die eigentliche Sprungkuppe dafür zu schnell und schraubte dann im dritten Durchgang die Geschwindigkeit etwas runter. Vor der letzten Prüfung (WP 7) war die Reihenfolge Jansen, Brocker und Drzensla, jeder hatte zwei Bestzeiten auf dem Konto. Drzensla war zwar auf WP 7 der Schnellste, musste sich aber in der Addition Brocker um 0,4 Sekunden geschlagen gaben. Mit 2,3 Sekunden Rückstand wurde ADAC Nordrhein-Pilot Jansen dritter.
In der teilnehmerstärksten Klasse, der Gruppe N/F bis 2000 ccm, siegte Jürgen Fritz (MSF Niedtal) vor Michael Bieg von der Renngemeinschaft Oberberg, beide im BMW 320iS. Es folgten Christian Paulus (Opel Astra), Markus Rosam (BMW 320iS) und Publikumsliebing Christian Kirsch (Opel Astra). Sieger der Gruppe G wurde Jochen Böhringer vom HWRT Wohlmutshausen im BMW 318iS.
Endergebnis Birkenfelder ADAC Löwenrallye:
1. M.Färber/A.Färber (Mitsubishi Lancer) 19.19,40 Minuten
2. Bernhard/Glasen (VW Golf Kit-Car) + 15,3 Sekunden
3. Günther/Kopczyk (Mitsubishi Lancer) + 29,6 Sek.
4. Hanika/Bechthold (VW Golf Kit-Car) + 55,1 Sek.
5. Mysliwietz/Schumacher (Citroen C2 R2) + 57,2 Sek.
6. Brocker/Riefer (Ford Sierra Cosworth) + 1.26,2 Minuten
7. Drzensla/Schaaf (Ford Escort RS2000) + 1.26,6 Min.
8. Jansen/Schmitz (Opel Manta) + 1.28,5 Min.
9. Schaus/Brachmann (Opel Astra) + 1.31,1 Min.
10. Gropp/Schöde (Peugeot 306) 1.37,5 Min.
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