VLN: Viel versprechendes Debüt des race&event-Lamborghini
"Wir sind auf dem richtigen Weg", sagt Teamchef Martin Mohr
Nach nur wenigen Monaten Bauzeit erlebte der race&event-Lamborghini Gallardo beim dritten Lauf zur BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft sein Renndebüt. Zwar sah der rund 550 PS starke Sportwagen noch nicht die Zielflagge, aber alles andere als niedergeschlagen verließ das Radevormwalder Team den Eifelkurs. „Mit haben viele positive Erfahrungen sammeln können und wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Teamchef Martin Mohr.
Nach dem 90-minütigen Zeittraining führten die Ergebnismonitore Heinz Schmersal (Wuppertal), Stephan Rösler (Lichtenfels) und Peter Oberndorfer (Starnberg) auf Rang acht in der mit 12 Fahrzeugen besetzten Klasse der Specials bis 6200 ccm Hubraum. Oberndorfer hatte die 24,369 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Grand-Prix-Kurs in 9.12,620 Minuten umrundet und zeigte sich zufrieden. „Das KW-Fahrwerk ist traumhaft, die Dunlop-Reifen geben den notwendigen Grip und der Motor hat richtig Potential. Kompliment an Nicki Raeder und Martin Mohr!“
Der ehemalige DTM-Pilot nahm dann auch als Startfahrer am Volant des Lamborghinis Platz. Mit Rundenzeiten zwischen 9.01 und 9.04 Minuten machte der 51jährige Starnberger Platz um Platz gut und lag nach vier Runden bereits auf Rang drei in der Klasse hinter der Zakspeed-Viper und der Kissling-Corvette. Aufgrund von Leistungsverlust stellte Oberndorfer dann den Gallardo präventiv ab.
„Wir wollten auf keinen Fall einen Motorschaden riskieren und haben daher lieber vorzeitig aufgehört“, erklärte Martin Mohr. Und Heinz Schmersal ergänzte. „Bis zum nächsten Rennen haben wir nur zwei Wochen Zeit und bis dahin werden wir das Problem aussortiert haben. Unser Lamborghini ist ein tolles Auto und ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Läufe.“ Beim nächsten Rennen am 10. Mai bilden übrigens Rösler, Oberndorfer und der Wermelskirchener Mike Stursberg das Fahrertrio.
Das zweite Fahrzeug des Teams, der race&event-Honda S2000, konnte nicht am Rennen teilnehmen. Bei Testfahrten am Vorabend der Veranstaltung wurde der Bolide bei einem Unfall so stark beschädigt, dass eine Reparatur vor Ort nicht möglich war.