24h-Rennen: Volkswagen bringt Scirocco auf der Nordschleife
Beim 24h-Rennen am Start: Der neue Scirocco. Die Fahrerbesaetzung ist noch offen.
Härteprüfung für eine Legende: Noch vor seiner europaweiten Markteinführung muss sich der Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellte Volkswagen Scirocco beim technisch wie fahrerisch anspruchsvollsten Automobil-Rennen weltweit beweisen.
Volkswagen bringt das Coupé, das 34 Jahre nach seiner Premiere als Serienmodell ein Comeback feiert, in einer kompromisslosen Rennversion zum legendären 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgring. Wie für das Serien-Pendant schließt sich auch für den Renn-Scirocco in der "Grünen Hölle" der Kreis: Mit dem Scirocco begann 1976 die erfolgreiche Tourenwagen-Tradition von Volkswagen im Motorsport, nun feiert er am 24./25. Mai die Rückkehr im Rennsport. Insgesamt drei neue Scirocco werden für den Langstrecken-Klassiker werksseitig aufgebaut und eingesetzt.
"Der neue Scirocco bietet mit seinem Serien-Design eine hervorragende Basis für den Einsatz auf der Rennstrecke", so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Wie sein Ur-Vater, mit dem im ersten Volkswagen Markenpokal die Tourenwagen-Tradition unseres Hauses begann, wird der neue Scirocco noch vor dem Verkaufsstart sein Rennstrecken-Debüt feiern. Die Nürburgring-Nordschleife und das 24-Stunden-Rennen sind die ideale Bühne, um gleichzeitig die Faszination und das Leistungsvermögen eines solch begeisternden Coupés vor großer Kulisse zu zeigen."
Bereits im Vorjahr knüpfte Volkswagen an die lange Breitensport-Tradition der Marke an und sorgte mit dem Golf GTI auf dem Nürburgring für Aufsehen. Beim 24-Stunden-Rennen 2007 feierten René Rast, Jimmy Johansson, Florian Gruber und Dieter Depping den achten Rang im Gesamtklassement und den Sieg ihrer Klasse. Basis damals wie heute: ein 300 PS starker 2-Liter-TFSI-Motor und Frontantrieb. Diese erfolgreichen Merkmale seines Vorgängers bekommt die Rennversion des Scirocco mit auf den Weg und verbindet sie mit seinen ureigenen sportlichen Genen.
Das seit 1970 ausgetragene 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat sich als härtestes Automobil-Rennen weltweit etabliert. Mit der Kombination aus Grand-Prix-Kurs und traditionsreicher Nordschleife ist eine Runde über 25,378 Kilometer mit anspruchsvollen Kurvenkombinationen eine echte Herausforderung für Mensch und Material. Imposant ist auch die Teilnehmerzahl: Maximal 230 Autos dürfen im Training starten, 220 werden zum Rennen zugelassen. Mehr als 700 Fahrer stellen sich dem Motorsport-Marathon. Mit rund 200.000 Zuschauern bietet das Langstrecken-Rennen auf der Berg- und Tal-Bahn in der Eifel auch in Sachen Publikums-Gunst Superlative.