 |
ADAC Eifelrennen: Der Klassiker kehrt als Oldtimer-Event zurück

|
 |
Start zum Eifelrennen 1927 |
 |
 |
 |
 |
| Mit dem ADAC Eifelrennen vom 26. bis 28. September 2008 lässt der ADAC Nordrhein eine der traditionsreichsten deutschen Motorsportveranstaltungen wieder aufleben. Als stimmungsvolles Oldtimer-Festival im Schatten der alt-ehrwürdigen Nürburg soll das Event in Zukunft zum Herbsttreffen der Klassik-Szene werden. Das Konzept ist dabei perfekt auf die aktiven Motorsportler zugeschnitten, wird aber mit einer einzigartigen Atmosphäre, attraktiven historischen Serien, hoch interessanten Einladungsläufen und Ausstellungsstücken auch zum Anziehungspunkt für Besucher werden. Auf sie wartet ein Dreitage-Programm, bei dem praktisch durchgehend in allen Bereichen der Strecke etwas zu sehen ist – mit Nordschleife und Grand-Prix-Kurs werden meist zwei Streckenvarianten parallel genutzt, altes und neues Fahrerlager laden zum Bummel durch die Rennklassen und -epochen ein. „Wir sind stolz und glücklich, dass wir diesen historischen Veranstaltungstitel wieder mit Leben füllen können“, erklärt Peter Geishecker, Sportleiter des ADAC Nordrhein. „Mit einem motivierten Team aus Oldtimer- und Event-Experten haben wir ein Konzept erarbeitet, das mit einer einzigartigen Mischung aus Motorsport, historischer Ausstellung und Szene-Treffen auf der faszinierendsten Rennstrecke der Welt aufwartet. Damit hat das ADAC Eifelrennen die besten Chancen, zum Herbst-Höhepunkt im Kalender des Nürburgrings zu werden.“ Alles Wissenswerte rund um das Eifelrennen ist unter www.adac-eifelrennen.de im Internet zu finden.
Denn den roten Faden für das Programm liefert beim ADAC Eifelrennen das Event selbst: Erstmals im Jahr 1927 als Eröffnungsrennen des Nürburgrings durchgeführt, wurde die Veranstaltung bis ins Jahr 2004 ausgetragen. Und ebenso vielfältig, wie die Automobil- und Motorradklassen waren, die bei den bislang 66 Auflagen des Klassikers antraten, wird auch das Bild beim Revival: Kostbare Stücke aus der Frühzeit des Automobilsports werden ebenso dabei sein wie Historische Formel-1-Fahrzeuge aus den 60er- bis 80er-Jahren. Sport- und Tourenwagen, Formelflitzer und sogar Straßenfahrzeuge, die sich zum großen Markenclubtreffen versammeln, finden sich am Nürburgring für ein Wochenende lang als quicklebendiges rollendes Museum ein. Neben eingeführten historischen Rennserien wie FHR, ADAC Classic Trophy, GTC/TC für historische Tourenwagen und GTs oder der Graf-Berghe-von-Trips-Trophy (Formel-Fahrzeuge aus historischen Nachwuchs-Serien) wird es Einladungsrennen mit ausgesuchten Starterfeldern geben. So ist etwa ein Treffen der Vorkriegsfahrzeuge geplant, das an die Frühzeit des Eifelrennens erinnern wird. Schaustücke etwa aus der Gruppe-C-Ära und einzigartige Museumsfahrzeuge aus dem Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum werden ebenfalls auf der Strecke zu bewundern sein.
Motorsport wird durch aufwändiges Fahrerlagerkonzept ergänzt
Das Konzept des 67. ADAC Eifelrennens geht aber weit über die reinen Rennen hinaus. Denn der Nürburgring selbst wird zur Kulisse für die Präsentation von mehr als 80 Jahren Automobilgeschichte. Dazu werden Elemente genutzt, die der ADAC Nordrhein bei früheren Veranstaltungen erfolgreich genutzt und weiter entwickelt hat. „Das historische Fahrerlager ist in seiner Form weltweit einzigartig“, beschreibt ADAC-Nordrhein-Sportleiter Peter Geishecker. „Deshalb nutzen wir dieses einmalige Ambiente, um die wertvollsten und ältesten Fahrzeuge des Wochenendes adäquat zu präsentieren.“ Aufwändige Dekorationsmaßnahmen im alten und neuen Teil des Fahrerlagers, ein großes Ausstellungszelt für die kostbarsten Schaustücke, eine Einkaufsmeile mit Klassik-Anbietern und sogar ein überdachter Bereich, der zum Rasten und Verweilen einlädt, lassen die Besucher in die Historie eintauchen.
Oldtimer in „freier Wildbahn“ gehören ebenfalls zum Eifelrennen
Selbst die Landstraßen in der Region rund um den Nürburgring wurden in das Konzept mit einbezogen. Schließlich gehört zum ADAC Eifelrennen auch ein Markenclub-Treffen, bei dem die Sammler und Liebhaber bestimmter Modelle zueinander finden: Sie sorgen traditionell für ein buntes Bild auf den Straßen, für viel Flair und Freude in ihren Fahrerlagerbereichen und – natürlich – für perfekte Fotomotive für Besucher. Ein besonderes Sahnehäubchen für Teilnehmer und Zuschauer: Für die Vorkriegsfahrzeuge werden sogar Ausfahrten durch die Eifel ins Programm aufgenommen, die an die frühe Historie des ADAC Eifelrennens erinnern. Denn in den Jahren 1922 bis 1926 wurde der Vorläufer der Veranstaltung auf einem Landstraßen-Rundkurs rund um das Eifelstädtchen Nideggen ausgetragen. |  |