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2007-09-17 23:32:13 - ju
V8AUS: Ford feiert gelungene Bathurst-Generalprobe

Lowndes/Whincup siegten mit dem 888-Falcon in Sandown
Am Ende hatte „everybodys darling“ wieder einmal die Massen begeistert: Craig Lowndes feierte nach 1996, 1997 und 2005 seinen vierten Sieg beim 500 Kilometer-Rennen von Sandown Park in der Nähe von Melbourne. Zusammen mit Teamkollege Jamie Whincup hatte Lowndes in Runde 46 (von 161) die Spitze übernommen und diese nur noch boxenstoppbedingt abgegeben. „Jetzt kann Bathurst kommen, das war heute ein super Tag für unser Triple Eight Team und Ford“, strahlte Lowndes bei der Siegerehrung.

Sandown ist eine Hochburg für das Blue Oval, die Sympathien der Fans sind klar zu Gunsten der Falcon-Piloten verteilt. Schon im Training hatten Mark Winterbottom und James Courtney für eine erste Startreihe der Falcon gesorgt, übrigens zum ersten Mal in 2007. Courtney/Besnard sollten nach einem Reifenschaden, der fast zwei Runden kostete, nicht mehr über Platz 16 hinauskommen. Winterbottom/Halliday büßten bei einem Ausritt einen möglichen Podestplatz ein.

Der bisherige Tabellenführer Garth Tander hätte zusammen mit Craig Baird – in Deutschland zuletzt bei den ADAC 24 Stunden im VIP-Petfoods-911 GT3-RSR unterwegs – gewinnen können. Neben Lowndes/Whincup drehte das HSV-Duo die schnellsten Rundenzeiten. Und bei Triple Eight wusste man bis Rennende nicht so ganz, wie es um Whincups Kondition steht nach einer schweren Viruserkrankung in der Woche vor dem Rennen.

Doch Tander/Baird wurden zu einer Drive-Through-Strafe verdonnert, weil bei einem planmäßigen Boxenstopp zwar das Speed-Limit eingehalten wurde, die dritte Bremsleuchte aber nicht blinkte … „Ich hoffe nur nicht, daß ich wegen so einem Scheiß später den Titel verliere“, machte Tander vor laufenden TV-Kameras seinem Ärger Luft.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte das erfolgsverwöhnte Holden Racing Team. Wenige Tage vor dem Rennen mußte Mark Skaife mit einem Blinddarmdurchbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Todd Kelly teilte sich somit das Cockpit mit Nathan Pretty, die beiden Altmeister Tony Longhurst (60 Jahre) und Glenn Seton saßen im zweiten Commodore. Die Ränge neun und 13 waren sicherlich nicht das, was sich Teamchef „Major Tom“ Walkinshaw vorgestellt hatte. Für die 1000 Kilometer von Bathurst am ersten Oktober-Wochenende soll Skaife aber wieder fit sein.

Endergebnis 500 Kilometer-Rennen in Sandown:
1. Craig Lowndes/Jamie Whincup (Triple Eight-Team Vodaphone-Falcon) 161 Runden
2. Rick Kelly/Paul Radisisch (HSV-Dealer Team-Commodore) + 2,8 Sekunden
3. Owen Kelly/Steven Richards (Ford Performance Racing-Falcon) + 13,1 Sek.
4. Craig Baird/Garth Tander (HSV-Dealer Team-Commodore) 161 Rd.
5. Dean Canto/Lee Holdsworth (Garry Rogers Motorsport-Valvoline Cummins-Commodore) 161 Rd.
6. Paul Dumbrell/Paul Weel (Supercheap-Paul Weel Racing-Commodore) 161 Rd.
7. Russell Ingall/Luke Youlden (Stone Brothers Caltex-Falcon) 160 Rd.
8. Matthew Halliday/Mark Winterbottom (Ford Performance Racing-Falcon) 160 Rd.
9. Todd Kelly/Nathan Pretty (Holden Racing Team-Commodore)
10. Allan Simonsen/Richard Lyons (Triple Eight-Team Vodaphone-Falcon)

Stand in der Meisterschaft:
1. Rick Kelly (HSV-Dealer Team-Commodore) 443 Punkte
2. Garth Tander ((HSV-Dealer Team-Commodore) 434
3. Jamie Whincup (Triple Eight-Falcon) 389
4. Craig Lowndes (Triple Eight-Falcon) 373
5. Todd Kelly (Holden Racing Team-Commodore) 324
6. Mark Skaife (Holden Racing Team-Commodore) 273
7. Steven Richards (Ford Performance Racing-Falcon) 238
8. Mark Winterbottom (Ford Performance Racing-Falcon) 234
9. Russell Ingall (Stone Brothers Caltex-Falcon) 214
10. Will Davison (Dick Johnson Racing-Falcon) 194
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