ADAC Nürburgring Classic: Klassiker aus allen Epochen am Start
Die Nordschleife wird zum rollenden Museum
Vom 21. bis 23. September 2007 wird der Nürburgring zum Treffpunkt der Oldtimer-Szene: Die schönsten klassischen Fahrzeuge präsentieren sich auf der Traditionsstrecke in ihrem ureigenen Revier und machen die ADAC Nüburgring Classic zum krönenden Abschluss der Saison im klassischen Rennsport. Im Mittelpunkt stehen einmal mehr die Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings. Die als „Grüne Hölle“ legendär gewordene längste Rennstrecke der Welt wird an beiden Tagen von Fahrzeugen aller Epochen befahren: Vom Vorkriegs-Grand-Prix-Wagen bis zu Tourenwagen und GT-Fahrzeugen der 60er und 70er Jahre entfaltet sich ein Kaleidoskop der Motorsporthistorie, das zudem von Action auf dem modernen Grand-Prix-Kurs begleitet wird. Denn hier starten parallel sehenswerte Gastserien, bei denen unter anderem auch historische Formelfahrzeuge zu sehen sind. Tickets für die ADAC Nürburgring Classic können im Vorverkauf unter der Hotline 02691 302-620 oder via E-Mail (tiz@nts-gmbh.net) bestellt werden.
Dass bei der ADAC Nürburgring Classic vom Silberpfeil bis zum Steyr Puch eine unglaubliche Bandbreite von Fahrzeugtypen aus den unterschiedlichsten Epochen zu sehen sind, ist Bestandteil des besonderen Konzeptes des frühherbstlichen Klassik-Events: Vor der einzigartigen historischen Kulisse der legendären Nordschleife präsentiert sich ein „rollendes Museum“, das Aktive und Zuschauer gleichermaßen in hoch interessante Abschnitte der Motorsporthistorie entführt. Dazu gehört auch, dass sich die automobilen Klassiker im Fahrerlager präsentieren – gerade das in seinem historischen Zustand erhaltene „Alte Fahrerlager“ und das große Ausstellungszelt mit den kostbarsten Oldtimern im neuen Fahrerlager laden dabei zum Bummel ein.
„Rollendes Museum“ auf der Nordschleife
Im Mittelpunkt des Geschehens auf der Rennstrecke stehen bei der ADAC Nürburgring Classic gleich zwei motorsportliche Highlights. Den Gedanken des „rollenden Museums“ setzt dabei die große Gleichmäßigkeitsprüfung um, die der gesamten Veranstaltung den Titel verleiht: Die ADAC Nürburgring Classic ist für Fahrzeuge aus rund fünf Jahrzehnten offen, die damit für ein unglaublich abwechslungsreiches Geschehen auf der Rennstrecke sorgen. 90 Minuten am Samstag (11.15 – 12.45 Uhr) und dreieinhalb Stunden am Sonntag (8.45 – 10.45 Uhr und 14.00 – 15.30 Uhr) geht das in über ein Dutzend Klassen eingeteilte Feld auf die Strecke. Dass sich so unterschiedliche Fahrzeuge, wie Vorkriegs-Grand-Prix-Wagen und bullige GTs aus den 70er-Jahren in einem gemeinsamen Lauf präsentieren können, liegt in der besonderen Natur der gestellten Aufgabe: Die Teilnehmer kämpfen nicht in einem Rennen um Positionen, sondern fahren in einer Gleichmäßigkeitsprüfung gegen die Uhr: Wer das selbst gewählte Tempo konstanter als alle anderen über die festgelegte Rundenzahl fährt, der wird am Schluss zum Sieger gekürt. Ganz anders dagegen das 500-km-Rennen, bei dem der Schwerpunkt des Starterfeldes auf Tourenwagen und GTs der 60er und 70er Jahre liegt. In den beiden 250-km-Abschnitten des Rennens (Samstag 13.10 – 16.10 Uhr und Sonntag, 10.30 – 13.30 Uhr) wird fair aber ambitioniert um Gesamt- und Klassensiege gekämpft. Das Gros der Starter stammt dabei aus der ADAC Classic Trophy, in der der organisierende ADAC Nordrhein ein sehenswertes Feld von Tourenwagen und GTS der Jahre 1947 bis 1971 präsentiert. Alfa Romeo Giulia und NSU TT sind hier ebenso zu finden wie Porsche 911 und Ford Mustang oder Jaguar E-Type: Eben die sportlichsten Versionen der großen und kleinen Traumautos der ersten Nachkriegsjahrzehnte. Einen besonderen Akzent im Feld setzen außerdem die Starter der Triumph Competition & British GT, die sich insbesondere der Pflege britischer Renntradition verpflichtet haben. Hier gehen bildschöne Renner der 60er und 70er Jahre an den Start, wie etwa Triumph TR3, TR4 und TR6, Morgan +8 oder MG-A und MG-B.