Merdeka Millennium Endurance Race: Markus Lungstrass in Sepang ohne Glück
Das Podium war für Lungstrass in greifbarer Nähe
Am vergangenen Wochenende (23. bis 25. September) startete Markus Lungstrass beim Merdeka Millennium Endurance Race auf dem 5.543 Kilometer langen Sepang International Circuit (Malaysia). Mehr als 70 Rennfahrzeuge gingen bei der Jubiläumsausgabe des 12-Stunden-Rennens an den Start. Zusammen mit den Tschechen Miro Konopka und Miro Hornak pilotierte Lungstrass einen Porsche 911 GT3 RSR.
In dem vor allem mit Lokalmatadoren stark besetzten Feld sicherte sich das Trio im Qualifying eine gute Ausgangssituation für das Rennen. Markus Lungstrass eroberte im Zeittraining den zehnten Startplatz und war zufrieden. „Unsere Transportbox mit den Vermessungsgeräten ist leider nicht in Malaysia angekommen und wir hatten Probleme, das richtige Set-up für den Kurs zu finden. Der zehnte Startplatz geht völlig in Ordnung – wir haben ja zwölf Stunden Zeit uns nach vorne zu arbeiten.“
Gestartet wurde das 12-Stunden-Rennen um 11 Uhr Ortszeit, die Lufttemperatur war entsprechend hoch: „Das Thermometer zeigte schon am Vormittag 35 Grad Celsius an und in unserem Porsche war es unerträglich heiß“, berichtete Lungstrass und erklärt, wie er gegen die hohen Temperaturen im Auto vorbeugt. „Mit einem so genannten `Cool-Shirt´, welches die Körpertemperatur auf einem normalen Level hält, und einer speziellen Helmbelüftung, ist es selbst bei extremen Hitzebedingungen erträglich.“
Als Startfahrer konnte Markus Lungstrass in seinem ersten Turn bis auf Rang sechs nach vorne fahren und an Teameigner Miro Konopka übergeben. Der machte eine weitere Position gut und übergab für den dritten Turn an Miro Hornak, der den einem aussichtsreichen fünften Rang, in Schlagdistanz zur Spitze halten konnte. Doch 20 Minuten vor dem nächsten Fahrerwechsel lösten sich die Siegträume des Trios in Rauch auf: Durch eine defekte Benzinleitung fing der Porsche in der 68. Runde Feuer. Der Brand konnte zwar gelöscht werden, die Flammen hatten das Fahrzeug aber so stark beschädigt das eine Fortsetzung des Rennens nicht möglich war.
„Das Rennen verlief bis zu unserem Ausfall wirklich gut für uns“, resümierte Lungstrass enttäuscht. „Wir haben uns kontinuierlich nach vorne gekämpft und ich bin mir sicher, wenn wir bis zum Ende durchgehalten hätten wäre auch ein Platz auf dem Podest möglich gewesen.“