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2007-08-20 09:40:15 - ks
WRC: Loeb zurück in der Erfolgsspur – Drama um Grönholm

Sechster Sieg des Weltmeisters in Trier vor 210 000 Zuschauern
Mit seinem sechsten Sieg in ununterbrochener Reihenfolge bei der ADAC Rallye Deutschland wahrte Citroën-Pilot Sébastien Loeb (C4 WRC) seine Chancen auf eine Verteidigung seines Titels in der Rallye-Weltmeisterschaft. Gleichzeitig schrieb der Franzose Rallyegeschichte: Seit Einführung der Fahrerweltmeisterschaft 1979 ist noch keinem Piloten eine derartige Erfolgsserie gelungen. Zweiter wurde der Belgier Francois Duval (Citroën Xsara WRC) vor den Finnen Mikko Hirvonen und Marcus Grönholm (beide Ford Focus WRC).

Hinter dem amtierenden Champion, der zu Beginn der zweiten von drei Tagesetappen die Führung von seinem Markenkollegen Duval übernommen und bis ins Ziel gehalten hatte, spielte sich kurz vor Schluss der Rallye noch ein Drama ab. Marcus Grönholm (FIN), zuletzt mit dem neuen Ford Focus WRC Sieger der Rallye im heimischen Finnland und Spitzenreiter der aktuellen Punktetabelle vor Loeb, schien von Anfang an auf Platz zwei und Punktesammeln zur Verwaltung seines Tabellenvorsprungs programmiert, denn der skandinavische Schotterspezialist hatte auf dem Asphalt im deutschen Südwesten noch nie eine Siegchance gegenüber Loeb gehabt. Es kam anders. Auf der letzten Wertungsprüfung geriet Grönholm von der Piste ab und schleppte sich mit beschädigtem Fahrwerk durch die Lichtschranke der Prüfung und schließlich bis ins Ziel nach Trier. Die dabei verlorenen rund 80 Sekunden kosteten ihn zwei Plätze.

Duval, derzeit ohne festes Engagement, hatte seine Chance genutzt und sich im Verlauf der Rallye beim Citroën-Werksteam beliebt gemacht. Es galt, im Vorjahresmodell Loebs Aufholjagd in der Tabelle durch Abblocken von Grönholm zu unterstützen. Mit 12 Sekunden Rückstand auf den Finnen als Dritter in die Schlussetappe gestartet, war Duval vor der letzten Prüfung nur noch fünf Sekunden zurück. Grönholm zeigte Nerven. Für den Belgier bedeutete dies: Auftrag ausgeführt. Loeb reduzierte in Trier seinen Punkterückstand auf Grönholm von 13 auf acht Punkte. Die sechs noch ausstehenden Rallyes der WM werden je zur Hälfte auf Schotter und Asphalt gefahren – Spannung bleibt in der WM also garantiert.

Den knapp 210 000 begeisterten Rallyezuschauern aus mehr als einem Dutzend Ländern wurde nicht nur auf den Klassiker-Prüfungen in den Weinbergen und auf dem Truppenübungsplatz Baumholder spannender Rallyesport geboten. Mit dem „Circus Maximus“ einer spektakulären Wertungsprüfung in der Trierer Innenstadt rund um die Porta Nigra, feierte auch ein neues Konzept Premiere: „Das ist eine unglaublich tolle Prüfung für Fahrer und für Fans, und eine anspruchsvolle Strecke dazu“, sagte Subaru-Pilot Petter Solberg (N) im Ziel der Prüfung.

Ein positives Fazit konnte auch ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk nach der Veranstaltung ziehen: „Die ADAC Rallye Deutschland 2007 war insgesamt gesehen wieder eine gelungene WM-Rallye. Das Wetter spielte mit, und auch der gesamte Ablauf war Top. Erfreulich auch, dass wir mehr Zuschauer verzeichnen konnten. Es kam, dank unseres Verkehrsleitsystems, zu keinen größeren Staus. Mit der Spezialprüfung Circus Maximus, bei der vier Autos gleichzeitig auf dem Rundkurs fuhren, haben wir eine erfolgreiche Weltpremiere feiern können. Ich hatte das Gefühl, ganz Trier sei hierfür auf den Beinen, und alle hatten Spaß. Sportlich betrachtet, war unser WM-Lauf wieder eine Demonstration für den Rallyesport. Es wurde drei Tage lang um den Sieg gekämpft. Die Duelle an der Spitze begeisterten die Fans, sie alle erlebten Spannung bis zum letzten Meter.“
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