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2007-08-05 22:01:41 - ks
ADAC-Procar: BMW Dreifachtriumph in der Lausitz

Engstler entschied in der Lausitz beide Rennen für sich
Zwei heiße und vor allem enge Rennen lieferten sich die 20 Piloten der ADAC-Procar beim fünften Rennwochenende der Saison auf dem EuroSpeedway in der Lausitz. Am ersten Augustwochenende holte sich Tabellenführer Franz Engstler in der Division 1 auf dem 3442 Meter langen Kurs beide Laufsiege knapp vor den Markenkollegen Vladimir Labazov und Andrej Romanov (alle BMW 320i E46). Bester Pilot eines frontangetriebenen Fahrzeuges war Philip Geipel im Toyota Corolla T-Sport auf Rang vier. In der 1600er-Klasse gewann Jens-Guido Weimann (Ford Fiesta ST) beide Läufe vor Thomas Mühlenz (Citroen C2 VTS) und Andreas Ziggel (Citroen Saxo VTS). Bei den Diesel-Fahrzeugen sicherte sich Kai Jordan (VW Golf TDI) einen souveränen Doppelsieg vor Uwe Reich (Alfa 147 JTD) und Gaststarter Diethelm Tinko im zweiten Golf TDI der RSG Wolfsburg.

Division 1: Knappe Abstände sorgten für Spannung
Überaus spannend und vor allem mit engen Abständen ging es bei den Super-2000-Rennwagen, die nach dem Reglement der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) vorbereitet sind, zu. Tabellenführer Franz Engstler dominierte zwar erwartungsgemäß das Feld, wurde auf dem schnellen EuroSpeedway jedoch von den beiden Russen Vladimir Labazov und Andrej Romanov mächtig unter Druck gesetzt. Dennoch gewann der Wiggensbacher beide Läufe und stellte anschließend zufrieden fest: "Zwei enge Rennen, in denen ich mächtig aufpassen musste. Das Feld ist enger zusammen gerückt und es wurde hart um die Positionen gekämpft. Das hat richtig Spaß gemacht."

Spaß hatte auch Philip Geipel, der mit seiner Toyota Corolla T-Sport schnellster Pilot eines frontgetriebenen Fahrzeuges war. "Wir haben gezeigt, dass wir die Pace der heckgetriebenen BMW mitgehen konnten. An Romanov bin ich jedoch nicht vorbei gekommen. Auf der Bremse war ich deutlich besser, aber die BMW haben ihren Traktionsvorteil voll ausgespielt", erklärte der Leubnitzer: "Ich habe es ein par Mal versucht, an Andrej vorbeizugehen, doch das hätte nur mit der Brechstange funktioniert. Er hat den dritten Platz hart erkämpft und wirklich verdient." Der Schweizer Peter Rikli kämpfte hingegen mit einem unruhig liegenden Honda Accord und musste sich zweimal mit Rang fünf zufrieden geben. "Das Auto lag am ganzen Wochenende überhaupt nicht gut, wir sind hier mit den Reifen nicht zurecht gekommen", ärgerte sich Rikli

Nicht viel besser lief es für die Spanierin Maria de Villota Comba (Chevrolet Lacetti). Die Maurer-Pilotin aus Madrid kollidierte im ersten Rennen mit dem Russen Rustem Teregulov, der erstmals nach seinem Tauchunfall Anfang des Jahres wieder ins Renngeschehen eingriff. Der Moskauer war langsamer unterwegs als die Chevrolet-Pilotin, als sie sich neben den BMW des Bankiers setzte. Doch Teregulov übersah die Amazone und schmiss ihr die Tür zu, so dass beide kollidierten. De Vilotta schleppte sich im ersten Rennen auf Position sechs ins Ziel. Im zweiten Rennen fiel sie mit Elektronikproblemen sogar noch auf Rang acht zurück. "Der Unfall war total unnötig", schimpfte Chevi-Teamchef Beat Maurer.

Procar-Neuzugang Wolfgang Treml fuhr mit seinem Ford Focus ST auf die Ränge acht und sechs, kollidierte aber im ersten Lauf mit Rainer Bastuck. "Ich hatte etwas Dreck auf den Reifen, verbremste mich und drehte Rainer um. Das tut mir leid", meinte der Österreicher, der für die Kollision noch eine 30-Sekunden Zeitstrafe erhielt. Bastuck konnte sich dennoch mit dem angeschlagenen Opel, an dem auch noch Getriebeprobleme auftraten, in beiden Rennen Platz sieben sichern. Zuversichtlich meinte der Lebacher: " Der Weg stimmt. Ich komme immer besser mit dem Auto zurecht."

Division 2: Zwei Ford-Siege für Jens-Guido Weimann
Große Freude herrschte in der 1600er-Klasse bei Jens-Guido Weimann. Der 30-jährige gewann nach harten und sehenswerten Zweikämpfen beide Sprintrennen und feierte damit seine ersten Erfolge mit dem Ford Fiesta ST. "Ein perfektes Wochenende mit ein super Ergebnis für uns", freute sich der Preetzer: "Das macht hier richtig Spaß in der Procar." Rang zwei in beiden Rennen erkämpfte sich Vizemeister Thomas Mühlenz. Der Citroen-Pilot aus Recklinghausen hatte seinerseits alle Hände voll zu tun, Markenkollege und Tabellenführer Andreas Ziggel unter Kontrolle zu halten. Der Germersheimer belegte in beiden Rennen den letzten Podestplatz. Charlie Geipel (Toyota Yaris) reihte sich im ersten Rennen auf Rang vier ein, fiel aber im zweiten Lauf mit einem Differenzialschaden aus.

Division 3: Musikalisches Ständchen für Diethelm Tinko

In der Diesel-Klasse sicherte sich Tabellenführer Kai Jordan souverän beide Laufsiege vor Tourenwagen-Urgestein Uwe Reich sowie Gaststarter Diethelm Tinko. "Ich konnte beide Rennen kontrolliert zu Ende fahren. Mein Ziel war, maximale Punkte zu sammeln", sagte der Doppelsieger aus Wolfsburg. Reich klagte derweil über ein zu schweres Auto: "Ich hatte massive Probleme mit der Verteilung des Zusatzgewichts. Deshalb konnten wir meinen Alfa nicht richtig abstimmen. Kai war somit für mich nicht in Reichweite". Richtig glücklich war hingegen der Drittplatzierte Tinko. Der Besitzer eines VW Autohauses in der Nähe des EuroSpeedway, bekam seinen Gaststart von der Familie zum 50. Geburtstag geschenkt und hatte eigentlich keine Erwartungen: "Das ich gleich zweimal auf das Podest gefahren bin, freut mivh riesig." Zur Belohnung spielten dann auch noch die Geierswalder Volksmusikanten einen musikalischen Tusch für den Jubilar bei der Siegerehrung und sorgten zusätzlich für Stimmung.

Die Saisonrennen zehn und elf der ADAC-Procar finden am 25. und 26. August auf dem Nürburgring.
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