Interserie: Englische Wochen
Mit 31 Formel-Autos präsentierte die Interserie mit dem Austria Formel 3 Cup bei der ersten gemeinsamen Kooperation ein Klasse-Feld. Allein neun Formel 3 und elf Formel Renault
sowie etliche Formel 2000-Renner garantierten zwei spannungsgeladene Rennläufe. Auf Grund von Lärmschutzbestimmungen des Landes Berlin-Brandenburg waren die Formel 1-und Formel 3000 nicht am Start. Für die Interserie ungewöhnlich startete das Feld stehend. Trotzdem ging vor der ersten Kurve alles gut. Michael Klein (Dallara - Opel), der derzeitige Dritte in der Trophy - Wertung des ATS-Formel 3 Cups übernahm sofort die Führung und gewann deutlich vor Stefan Neuburger und Leonardo Valois (beide Dallara-Opel) die Tageswertung zum Austria Formel 3 Cup. Im Feld der Interserie machte zunächst Thomas Keller im Formel Renault die Pace. Doch in Runde fünf brach der Schalthebel. Keller fiel zurück. Der weilen übernahm Marcel Baierle das Zepter. Der Bürstädter siegte vor Christopher Lammel und Marek Schramm (alle Formel Renault).
Im zweiten Head am Samstag zeigte sich Michael Klein wiederum in Siegerlaune und machte mit der Konkurrenz kurzen Prozess. Ab Runde vier lief Klein im F3-Dallara-Opel bereits auf die langsameren Formel Ford auf. Wie Tags zuvor rangierten Stefan Neuburger und Leonardo Valois auf den weiteren Plätzen. Mehr Spannung lag bei den Formel Renault - Piloten der Interserie. Die Vierergruppe mit Schramm, Lammel, Baierle und Keller fuhr wie aufgefädelt um den Kurs. Im Ziel hatte der aktuelle Interserie-Champion Marek Schramm die Nase vorn. Lammel wurde Zweiter. Dahinter kamen Baierle und Keller angerauscht. Sowohl Franz Wöss als auch Friedrich Dudichum von der Interserie zogen ein positives Fazit. Der erste gemeinsame Auftritt läst für die Zukunft hoffen. So kann es mit der Formelliga im deutschen Breitensport weiter gehen. Viele Teams absolvieren derzeit englische Wochen.
Die Interserie fährt am 7.Juli in Hockenheim, einige Piloten vom Austria Formel 3 Cup müssen mit dem ATS Formel 3 Cup am selben Wochenende auf dem Nürburgring (8.Juli) ran.