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Porsche Carrera Cup: Uwe Alzen fährt Bestzeit – Verfolger Richard Westbrook in Startreihe elf

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Ließ im Qualifying nichts anbrennen: Uwe Alzen |
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| Mit einer faustdicken Überraschung endete das Qualifikationstraining zum fünften Lauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Norisring in Nürnberg: Zwei der drei Topfahrer müssen das 35-Runden-Rennen am Sonntag von Startplätzen im Hinterfeld aufnehmen.
Während sich Tabellenführer Uwe Alzen (Betzdorf) mit seiner dritten Bestzeit des Jahres die Pole Position sicherte, kam sein stärkster Verfolger Richard Westbrook (Goßbritannien) über Platz 22 nicht hinaus. Der Tabellenzweite hatte nach dem Training keine Erklärung für den Zeitverlust von 1,2 Sekunden auf Alzen. Im freien Training am Freitag hatte Westbrook noch zu den schnellsten Fahrern auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs gehört.
Bereits nach vier Minuten war für den Tabellendritten, Nicolas Armindo aus Frankreich, das Qualifikationstraining vorbei, als sein Porsche sich auf der regennassen Fahrbahn drehte und seitwärts in die Leitplanke einschlug. Der 25-Jährige startet von Platz 38.
Im Verlauf des 30 Minuten langen Trainings trocknete die Fahrbahn ab. Unter diesen schwierigen, veränderlichen Bedingungen gelang Chris Mamerow (Waltrop) die zweitschnellste Runde vor Christian Menzel (Kelberg). Der 19-jährige UPS Porsche-Junior Martin Ragginger (Österreich) erreichte mit Startplatz fünf hinter dem Tschechen Adam Lacko den bislang besten Startplatz in seinem ersten Porsche-Jahr. Der Routinier Jörg Hardt (Bonn) vervollständigt als Sechster Startreihe drei.
Uwe Alzen (Startplatz eins): “Wir konnten unser Auto seit gestern noch einmal verbessern. Deshalb fuhr ich heute auf einer teils noch feuchten Fahrbahn schneller, als gestern auf trockener Strecke. Für das Rennen verfüge ich über einen Satz kaum gebrauchter Slicks, weil ich auf diesem Satz zu Beginn des Trainings nur ein paar Runden auf nasser Bahn gerollt bin.”
Chris Mamerow (Startplatz zwei): “Es kam darauf an, die entscheidende Lücke in dem dichten Verkehr zu finden, und sie dann auf Anhieb mit einer schnellen Runde auch zu nutzen. Ich bin mit diesem Ergebnis sehr froh. Vor allem deshalb, weil unsere Mannschaft nach meinem gestrigen Unfall bis heute früh um vier Uhr das Auto hergerichtet hat.”
Christian Menzel (Startplatz drei): “Na also! Der Opa kann es doch noch! Nein, im Ernst: die 38 Autos auf der nur 2,3 Kilometer kurzen Strecke sind aus zwei Gründen kein Problem: Es gibt nur drei Kurven, wo die langsameren Fahrer wirklich stören. Ich kann meine Runde so timen, dass mir da niemand im Weg rumfährt. Und zweitens werden die Reifen hier nur sehr wenig beansprucht, weshalb viele schnelle Runden möglich sind. |  |