Ist derzeit in bestechender Form: RCN-Meister Hans-Rolf Salzer
Nur drei Wochen nach dem fantastischen Auftritt im Rahmen der ADAC Zurich-24 Stunden steht der vierte Wertungslauf zur BMW Driving Experience Challenge powered by Castrol-HAUGG auf dem Programm. Im Mittelpunkt des Interesses beim „Bergischen Schmied“ steht die Frage, welche Piloten sich über die Halbzeitmeisterschaft freuen dürfen. Die Distanz beträgt 15 Runden Nürburgring-Nordschleife, welches 312,45 Kilometern entspricht.
„Ein gutes Dutzend Fahrzeuge könnte zur Saisonhalbzeit die Tabellenspitze erobern und insgesamt haben mehr als 110 Teams ihre Nennung abgegeben. Herz was willst Du mehr!“, strahlt Jürgen Dorband, Organisationsleiter beim veranstaltenden Bergischen Motor-Club Wuppertal e. V. im ADAC. „Trotz der Urlaubszeit und dem einen oder anderen Unfall bei den letzten beiden Läufen freuen wir uns sehr über das erneute dreistellige Ergebnis.“
Viertes Rennen – vierter Sieger?
Äußerst abwechslungsreich verlief in den bisherigen drei Saisonrennen der Kampf um den Gesamtsieg. Titelverteidiger Hans-Rolf Salzer (Alpenrod) hatte im Harosa-BMW M3 E36 beim Saisonauftakt noch die Nase vorn. Zwei Wochen später freuten sich Gerald Schalk/Jürgen Alzen (Wetter/Betzdorf) im Porsche GT3 über ihren ersten Nordschleifen-Sieg. Im Rahmen der 24 Stunden waren dann André Krumbach/David Schuster (Eschweiler/Stolberg) mit dem KRS-Porsche GT3 die Besten.
Nach zuletzt zwei zweiten Plätzen ist Salzer hoch motiviert. Zumal der 53jährige bei der eigentlichen Jagd zweimal rund um die Uhr im BMW M3 E30 erst eine Trainingsbestzeit markierte und dann zusammen mit Sohn Sascha den hervorragenden dritten Rang bei den Serienwagen bis 2500 ccm belegen konnte. Und das als reines Zwei-Mann-Team!
Fortsetzung der Serie?
Die ersten drei Fahrzeuge der Meisterschaft sind in 2007 noch unbesiegt. Aufgrund der starterzahlenabhängigen Punktesystems konnten hierbei Ludger Henrich/Jürgen Schulten (Schmitten/Hamminkeln) mit 37,78 die meisten Zähler sammeln. In der Gruppe N/F bis 2000 ccm erwartet das Honda-Duo am nächsten Samstag vor allem starke Gegenwehr von BMW-Pilot Thomas Asmuth (Detmold) sowie Klaus Flint/Sarah Flint (beide Melle) im Peugeot 206.
In der Klasse 24 Stunden Spezial bis 2000 ccm war bislang Bastian Hüttinger (Neuenstein) das Maß der Dinge. Mit dem Ford Escort sammelte der 27jährige 37,52 Punkte und liegt somit in Tuchfühlung zum Pink Power-Duo. Drei Starts – drei Siege haben bei den Serienwagen bis 1850 ccm Rudolf Brandl/Torsten Kratz (Walldürn/Mönchengladbach) am Steuer des BMW 318iS erreicht.
Erstmals bilden Charlotte Wilking (Waltrop) und Dominic Scheib (Adenau) das RCN-Honda-Junior-Team. Der 19jährige Scheib, der derzeit übrigens eine Ausbildung zum KfZ-Mechatroniker bei Manthey-Racing absolviert, sowie die zwei Jahre ältere Charlotte wechseln sich am Volant des Honda Civic Diesel ab. „Die beiden können das mittlerweile so gut, da muß ich mich nicht mehr daneben setzen“, lobt Christopher Bartz (Köln), RCN-Honda-Junior-Team-Chef und Leiter der Motorsport Akademie Nürburgring, seine Schützlinge.
MLT: Schlagen Diel/Fritzsche zurück?
Im Rahmen der 24 Stunden mussten die Tabellenführer der Michaela-Lochmann-Trophy – Gerhard Diel/Jürgen Fritzsche (Wermelskirchen/Hückeswagen) – die erste Saisonniederlage hinnehmen. Renault Clio-Pilot Kai Dindorf (Zornheim) freute sich dafür mächtig über seinen ersten Klassensieg und zählt auch jetzt wieder zum Haupt-Konkurrenten des Duos im Kissling-Opel Astra. Im Gegensatz zu den Teams aus der Challenge beträgt die Distanz für die MLTler nur acht Runden (= 166,64 Kilometer).
Vorläufiger Zeitplan:
09.30 bis 12.30 Uhr: technische Abnahme und Papierabnahme (hist. Fahrerlager)
12.30 Uhr: Fahrerbesprechung (hist. Fahrerlager)
13.00 Uhr: Start des ersten Fahrzeuges (vor Tribüne 13, Distanz 15 Runden Nürburgring-Nordschleife)
16.30 Uhr: Ziel des ersten Fahrzeuges
17.30 Uhr: Aushang der Ergebnisse
18.00 Uhr: Siegerehrung (Ort wird noch bekannt gegeben)