DTM: Mercedes-Benz dominiert in der Lausitz: Pole für Spengler
Dominierte den Samstag auf dem EuroSpeedway: Bruno Spengler
Mercedes-Benz präsentierte sich beim Zeittraining zum dritten DTM-Saisonrennen auf dem EuroSpeedway Lausitz als das Maß der Dinge. Unter den Top-Ten befinden sich sieben Fahrzeuge mit dem Stern auf dem Kühlergrill. Nach drei Sessions des Shoot-Out-Qualifyings sicherte sich der Kanadier Bruno Spengler mit der AMG Mercedes C-Klasse seine zweite Pole-Position des Jahres. Für den 3,478 Kilometer langen Kurs benötigte der 23-Jährige 1:18,408 Minuten. „Hier ist es auf der Strecke sehr eng. Umso wichtiger ist es, von ganz vorne zu starten”, sagte Spengler. Mit einem Rückstand von 0,113 Sekunden folgte Publikumsliebling Mika Häkkinen (Mercedes-Benz) aus Finnland auf Platz zwei. Dritter wurde der schottische Newcomer Paul di Resta (Mercedes-Benz), der erneut mit einem Zweijahreswagen die Konkurrenz überraschte.
Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte der deutsche DTM-Rekordchampion Bernd Schneider die finale Phase des DTM-Qualifying-Modus. Er startet in das Rennen am Sonntag um 14 Uhr (ARD live ab 13.45) von Position vier. Alexandre Prémat feierte nach seinem schweren Unfall auf dem Hockenheimring in der Lausitz sein Comeback und sorgte gleich für Aufregung. Ein Bruch der Radaufhängung beim besten Audi-Piloten in der ersten Qualifying-Runde bedeutete für seine Mechaniker Schwerstarbeit. Die Truppe vom Team Phoenix arbeitete schnell und so konnte der Franzose seine Zeitenjagd fortsetzen. Er wurde hinter Jamie Green in der AMG Mercedes C-Klasse Sechster. Der Auftaktsieger des Jahres, Mattias Ekström, startet mit seinem Audi A4 DTM hinter den beiden Mercedes-Benz-Piloten Alexandros Margaritis aus Griechenland und dem Deutschen Daniel la Rosa von Platz neun. Noch mehr Probleme hatte der Sieger des vergangenen Rennens, Gary Paffett. Der britische Mercedes-Benz-Fahrer erreichte lediglich Startplatz 13.
Nach zwei von insgesamt zehn Saisonrennen liegen in der Gesamtwertung mit Mattias Ekström (Audi), Paul di Resta (Mercedes-Benz) und Martin Tomczyk (Audi) mit jeweils zwölf Punkten drei Fahrer gleichauf. Das Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz geht über 153,032 Kilometer.