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Rallye nat.: Färber-Sieg in Altenkirchen

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Marc Färber markierte 5 von 6 Bestzeiten |
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| Nur auf der ersten Prüfung ließ Marc Färber Marco Koch den Vortritt, danach wurde es eine sichere Angelegenheit für den Mitsubishi-Piloten: Bei der 23. ADAC-Rallye Westerwald rund um Altenkirchen siegten Marc und Alexandra Färber im Mitsubishi Lancer Evo IV mit 29,3 Sekunden Vorsprung auf Marco Koch/Stefan Assmann im Opel Kadett C Coupé. Rang drei für die Lokalmatadoren Jochen und Petra Hirsch im Ford Sierra Cosworth, dem stärksten Auto im Feld.
Marco Koch legte erst einmal los wie die Feuerwehr und war auf der ersten Prüfung – einer schmalen Asphaltstraße mit etwas Schotter - 1,7 Sekunden schneller als Färber. Doch auf dem folgenden Rundkurs „Heupelzen“ wendete sich das Blatt: Koch krachte in einen Zaun und büßte sieben Sekunden an. Von da an waren die Positionen bezogen, denn alle anderen Teams konnten nicht annähernd das Tempo der Spitze mitgehen.
Bereits auf Rang vier platzierten sich Heinz-Robert und Martin Jansen im Youngtimer-Opel Manta. Spektakulär wie immer bewegte das Vater-Sohn-Team den Boliden und zeigte manch einem PS-stärkeren Wettbewerber den Auspuff. Dahinter tobte der Kampf der BMW-Fraktion.
Eigentlich wollten Paul Jerlitschka/Dietmar Moch mit dem etatmäßigen und PS-starken Ford Escort RS 2000 starten. Doch dieser wurde nicht rechtzeitig fertig. Bruder Johann stellte seinen seriennahen BMW 318iS zur Verfügung. Doch statt als fünfter ging der Remscheider nun als 34. Fahrzeug auf die Strecke. Ein Nachteil, da die schmalen asphaltierten Wirtschaftswege zumindest für die ersten Teams noch sauber sind.
Doch Jerlitschka störte auch dieses nicht. Im Kampf um den Klassensieg gab es ein knallhartes Duell mit den Markenkollegen Michael Bieg/Alexandra Bierl sowie Günther Werner/Hans-Peter Schmitz. Bieg fuhr übrigens den BMW, den sich Jerlitschka für die Rallye Kempenich kurzfristig ausgeliehen hatte. Und er hatte Glück, bei einem Highspeed-Abflug in der vierten von sechs Prüfungen „nur“ 30 Sekunden verloren zu haben. Blieb das Duell Werner gegen Jerlitschka, wobei der frühere Rundstreckenpilot knapp die Nase vorn haben sollte.
In der Bieg-Ecke endete die Rallye übrigens für den zunächst drittplatzierten Rolf Kramer, der hart im Erdwall einschlug und am VW Golf GTi zwei Aufhängungen verbog.
Endergebnis 23. ADAC-Rallye Westerwald:
1. M.Färber/A.Färber (Mitsubishi Lancer) 22.15,5 Minuten (1. H über 3000 ccm)
2. Koch/Assmann (Opel Kadett C) + 29,3 Sekunden (1. H bis 2000 ccm)
3. Hirsch/Hirsch (Ford Sierra) + 1.12,7 Minuten
4. Jansen/Jansen (Opel Manta) + 1.35,3 Min. (1. Y bis 2000 ccm)
5. Werner/Schmitz (BMW 318iS) + 1.38,0 Min. (1. F/N bis 2000 ccm)
6. Jerlitschka/Moch (BMW 318iS) + 1.58,0 Min.
7 Schlink/Eichhorn (Seat Ibiza) + 2.02,9 Min.
8. Konrath/Zenz (Opel Kadett) + 2.10,4 Min.
9. Stadelmann/Stadelmann (Audi S2) + 2.28,7 Min.
10. M.Rosam/Frank (BMW 320iS) + 2.39,5 Min.
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