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2007-04-17 21:53:59 - ju
RCN: 130 Teams starten beim Saisonauftakt

Hans-Rolf Salzer startet mit verbessertem Harosa-BMW M3
Am kommenden Samstag heißt es endlich „Ring frei“ für die BMW Driving Experience Challenge powered by Castrol-HAUGG. Mit dem ersten von acht Saisonläufen startet die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) in die neue Saison. Mit rund 140 Einschreibungen hat Deutschlands älteste Rundstreckenserie zum dritten Mal in Folge einen neuen Rekord aufgestellt. „Das wird ein heißer Saisonauftakt“, verspricht Organisationsleiter Bernd Töpper (Köln) von der veranstaltenden Scuderia Augustusburg Brühl. „Bei uns sind 130 Nennungen eingegangen, ein Wahnsinnsergebnis für den Saisonauftakt!“

Seit Ende der 1950er Jahre wird Deutschlands älteste Tourenwagen-Rundstreckenserie ausgefahren. Durchschnittlich 104 Teams gingen bei den acht Wertungsläufen in 2006 an den Start – eines der besten Ergebnisse aller Zeiten. Natürlich standen dabei die Rennen auf der „Hausstrecke“, der Nordschleife, im Mittelpunkt. Ein kleines Jubiläum feiert der RCN am 7. Juni im Rahmen der ADAC-24 Stunden: Dann gastiert die beliebte Serie zum zehnten Mal bei Deutschlands größter Motorsportveranstaltung.

Neuer Name – gleiches Erfolgskonzept

Mit etwas Wehmut erfolgte zu Beginn dieser Saison der Namenswechsel von CHC in RCN. „Durch Veränderungen im Bereich unserer Sponsoren und Partner sowie der Gründung des Vereins ´Rundstrecken-Challenge Nürburgring´ wurde dieses erforderlich“, erläutert RCN-Sportchef Karl-Heinz Breidbach (Roetgen). „Wir hatten eine wirklich sehr gute Saison 2006 mit großen Starterfeldern und zufriedenen Teilnehmern. Wir werden auch in 2007 am erfolgreichen Konzept bei gleichem Nenngeld festhalten!“

Eine der wenigen Modifikationen am Reglement betrifft die Wiedereinführung einer Baujahrsbeschränkung in der Gruppe H. Nur noch Fahrzeuge bis Baujahr 31.12.95 – das Datum bezieht sich auf das entsprechende Fahrzeug und nicht auf die Baureihe - sind dann hier startberechtigt. RCN-Geschäftsführer Willi Hillebrand (Finnentrop): „Wir sind und bleiben eine Einsteigerserie und möchten nicht, daß Teams mit modernen und vermeintlich teureren Autos dort starten. Die Gruppe H wurde als „Hobby-Klasse“ für ältere Fahrzeuge seinerzeit gegründet.“ Und beim Blick aufs Nennergebnis vom ersten Rennen fühlt sich Hillebrand bestätigt: „Genauso wollten wir das!“

Alzen/Schalk jagen Meister Salzer

Hochspannung verspricht der Kampf um den Tages-Gesamtsieg und den Titel. Für beides gilt der amtierende Meister Hans-Rolf Salzer (Alpenrod) als einer der großen Favoriten. Im Vorjahr blieb der Westerwälder mit dem Harosa-BMW M3 in seiner Klasse, den 24h-Spezial über 3000 ccm, ungeschlagen. Heuer wollen die Wettbewerber Revanche nehmen, allen voran Gerald Schalk/Jürgen Alzen (Wetter/Betzdorf) im Porsche GT3, Matthias Tischner/Klaus Völker (Marl/Haltern) im Tischner-BMW M3 und das Audi RS4-Duo Niels Marnet/Andreas G.Pili (Königstein/Bad Homburg).

Debüt des Honda Racing-Civic Diesel

Ihr Debüt feiert in der RCN die Motorsport Akademie Nürburgring, die jungen Nachwuchsfahrern und –fahrerinnen unter Anleitung von erfahrenen Instruktoren Renneinsätze ermöglicht. Eingesetzt wird ein 140 PS starker Honda Civic Diesel von Honda Racing. Die Renneinsätze dienen auch zur Vorbereitung auf das VLN-Honda Junior Team im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft. Beim Saisonauftakt nehmen am Volant Akademie-Leiter Christopher Bartz (Köln) und Rico Rosenkranz (Recklinghausen) Platz. Der 20jährige ist Sohn von Rolf Rosenkranz, der nahezu 20 Jahre lang auch auf der Nordschleife große Erfolge feierte.

Auch in 2007 kommen die Ergebnisse der Rundstrecken-Challenge Nürburgring in Anrechnung zu den Sportpokalen von BMW und Opel.


Vorläufiger Zeitplan:

09.30 bis 12.30 Uhr: technische Abnahme und Papierabnahme
12.30 Uhr: Fahrerbesprechung
13.00 Uhr: Start des ersten Fahrzeuges (vor Tribüne 13, Distanz 15 Runden Nürburgring-Nordschleife)
16.30 Uhr: Ziel des ersten Fahrzeuges
17.30 Uhr: Aushang der Ergebnisse
18.00 Uhr: Siegerehrung (Ort wird noch bekannt gegeben)
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