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2007-04-03 21:27:34 - ks
Rallye nat.: Über hundert Teams bei der Osterrallye

Schafft Marc Färber den Hattrick in Zerf?
Nach dem Vornennungsschluss zur Osterrallye Zerf, die am kommenden Samstag durchgeführt wird, liegen dem MSC 114 Nennungen im Clubheim vor. „Per Telefon und Fax kommen noch immer Anfragen und Nennungen,“ meint Rallyeleiter Alois Palm mit Erleichterung; „Noch vor einer Woche hatten wir 20 eingegangene Nennungen - aber dann ging es los,“ berichtet der Rallyeleiter stolz, „unsere Rallye ist in den letzten Jahren immer attraktiver geworden; das spricht sich bei den Fahrern herum.“ Nennungen liegen zwischenzeitlich aus Frankreich, Luxemburg, Belgien sowie aus der Schweiz und Österreich vor. Aus Deutschland kommen die Teilnehmer aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland Pfalz.

Mit Startnummer eins wird der Sieger der letzten beiden Jahre, Marc Färber, auf die Strecke gehen. Marc Färber wird erneut mit seinem Mitsubishi alles daransetzen, die Serie der Gesamtsiege der Brüder Färber fortzusetzen. Es wäre dann der sechste in Folge, drei für jeden.

Starke Gegner aus der Allradszene sind mit Dieter Reiland, Christian Brunken, Willi Stumpf oder Armin Sommer aufzuzählen.

Sollte es trocken bleiben, dann haben auch die starken Rallye-Boliden ohne Allradantrieb Siegeschancen. Dazu zählt der populäre Hecktriebler Fritz Köhler, der mit seinem Opel Kadett als „Driftkönig“ gilt und nach seinem wilden Abflug von Öhringen auf Revanche brennt. Bei den Fronttriebler ist besonders der Golf-Pilot Wilfried Bus aus Wirschweiler aufzuzählen, der mit seinem leichten Golf I mit 1600 ccm und gut 200 PS in diesem Jahr bereits mehrere Erfolge gelandet hat.

Erstmals am Start ist Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, dessen neu zugelegter VW Golf GTi bei Testfahrten in Bitburg kürzlich beschädigt wurde, aber wieder einsatzfähig ist. Vater Rüdiger Bernhard lenkt ebenfalls einen VW Golf GTi.

Auch sind wieder Lokalmatadoren aus dem Umfeld von Zerf am Start. Besonders freut sich der MSC Zerf, dass Ihr Altvorsitzender, Alfred Rommelfanger, wieder mit einem Peugeot am Start ist. Jürgen Schumacher aus Zerf ist mit seinem Golf immer für einen Klassensieg gut. In selber Klasse startet Michael Metzen aus Mandern in einem sehr schönen hergerichteten Golf.

Erstmals in diesem Jahr veranstaltet der MSC Zerf eine Gleichmäßigkeitsrallye für historische Fahrzeuge. Diese Retro Rallye Serie ist gedacht für Fahrzeuge mit Erstzulassung bis 1986. Diese Veranstaltung besteht aus Gleichmäßigkeitsprüfungen ohne geheime Zeitkontrollen auf abgesperrten Strecken – bei einem Schnitt von max. 50 km/h – im Rahmen von Bestzeitrallyes.

Am Nennschluss lagen dem MSC Zerf 17 Nennungen aus dem gesamten Südwesten vor. Unter den Startern der historischen Fahrzeuge sind Porsche, BMW bis VW Käfer gemeldet. Der Start des ersten Fahrzeuges ist gegen 12:55 am Startbogen in Zerf.

Dreh- und Angelpunkt der Osterrallye ist die Ruwertalhalle in Zerf. Dort können die Zuschauer Programme mit Zeitplan, Streckenplan und Starterliste erwerben. Die drei Wertungsprüfungen (ein Rundkurs, zwei Start-Ziel-Prüfungen) sind selektiv mit schnellen Passagen und interessanten Spitzkehren. Der Start des ersten Fahrzeuges erfolgt am Samstag um 12.00 Uhr zur Besichtigungsrunde, mit der Zielankunft wird ab 17.15 Uhr gerechnet.

Auszug aus Starterliste ADAC MSC Osterrallye Zerf 2007:
1 M.Färber/A.Färber (Mitsubishi Lancer) H über 3000 ccm
2 Köhler/Hägele (Opel Kadett C) H bis 2000 ccm
3 D.Reiland/C.Reiland (Mitsubishi Galant) H über 3000 ccm
4 Sommer/Braun (Subaru Impreza STi) F/N über 3000 ccm
6 W.Stumpf/K.Stumpf (Toyota Celica GT-Four) G1
7 T.Bernhard/Glasen (VW Golf GTi) H bis 2000 ccm
8 Bus/Beck (VW Golf GTi) H bis 1600 ccm
9 A.Konrath/Zenz (Opel Kadett GSi) H bis 2000 ccm
10 F.Decker/P.Decker (BMW 320iS) F/N bis 2000 ccm
15 J.Carabin/S.Carabin (Subaru Impreza STi) F/N über 3000 ccm
17 Achen/Streichen (Mitsubishi Lancer Evo VIII) F/N über 3000 ccm


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