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2007-03-09 12:00:33 - jh
ADAC Rallye Masters: Top Starterfeld beim Auftaktlauf in Bayern

82 Teams aus acht Nationen starten bei der ADAC Bayern Rallye Oberland
Mit einem Doppelschlag starten die ADAC Rallye Masters in die Saison 2007. Die ADAC Bayern Rallye Oberland (16.-17.03.07) eröffnet die Vorläufe der Region Süd rund um Peiting mit einem Rekord-Starterfeld von 82 Teams aus acht Nationen. Nur zwei Wochen später startet die Region Nord mit der ADAC Wikinger-Rallye in Schleswig-Holstein. Nach jeweils fünf Vorläufen in den beiden Regionen fällt die Entscheidung um den ADAC Rallye Meister 2007 bei den beiden gemeinsamen Finalläufen im Oktober.

Die Veränderungen der Masters (geringeres Nenngeld, etc.) werden honoriert. Noch nie war der Zuspruch so groß: Ein beeindruckendes Starterfeld mit einer breit gefächerten Spitzengruppe verspricht einen spannenden Auftaktlauf im Oberland.

Hermann Gassner und Co-Pilot Siggi Schrankl gewannen die ADAC Rallye Masters im Premierenjahr 2006. Das bayerische Duo führt im Mitsubishi Lancer nun auch die Starterliste des Auftaktlaufes 2007 an. „Aber es wird schwer, den Vorjahressieg im Oberland zu verteidigen“, vermutet Luggi Dietl, Orgaleiter der Bayern-Rallye, „unter den über 80 Teams sind fast 40, die in die Spitze fahren können.“ Top-Piloten aus Ungarn, Finnland und Tschechien kämpfen mit um den Gesamtsieg. Aber auch die deutschen Piloten wollen Hermann Gassner das Siegen schwer machen. Gassner-Zögling Florian Auer, Ex-Challenge-Sieger Uli Kübler und der Römerberger Jörg-Axel de Fries bilden die Speerspitze. Einziger Subaru-Pilot im Mitsubishi-dominierten Verfolgerfeld ist der Stuttgarter Thomas Wallenwein. Er kämpft zusätzlich auch um erste Punkte für den Mitropa Rallye Cup, der im Rahmen der Bayern Rallye Oberland ausgetragen wird.

Neben dem auf maximal 250 Euro festgelegten Nenngeld scheint auch die neue Wertungs-Division für leistungsstarke Fahrzeuge ohne Allrad viele Freunde gefunden zu haben. Angeführt wird die Riege der Quertreiber von Toni Werner im Porsche 911 GT3. Aber auch die Hessen Udo Schiffmann im BMW M3 und Michael Rausch (Opel Ascona B) oder Lokalmatador Anton Stoiber (BMW M3) zählen zu den Anwärtern auf den Divisions-Sieg. Die Erfolge in einer der acht Wertungs-Divisionen werden wichtiger, da für die Divisionsplatzierungen nun deutlich mehr Punkte wie für die Platzierung in der Gesamtwertung vergeben werden.

Bei den Rallye-Masters wird auch der ADAC Rallye Junior Cup ausgetragen. Angeführt werden die Youngsters vom 21-jährigen Saarländer Dominik Port im Citroen Saxo VTS. Konstantin Keil, der amtierende Junior Cup Sieger, ist aufgestiegen und kämpft nun bei den Diesel-Fahrzeugen um Punkte. Mit Maik Steudten ist ein weiterer Sieger der Nachwuchsserie anwesend. Steudten ist Instruktor der ADAC Rallye Schule und betreut Björn Lachmayr, der als Sieger der Rallye-Schule diesen Einsatz im Dacia Logan gewonnen hat.
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