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2007-01-29 06:06:16 - ks
24h Daytona: Porsche 911 baut Rekordbilanz mit weiterem Klassensieg aus

Basseng pilotierte den Porsche 911 GT3 als Sieger der GT Klasse über die Ziellinie
Mit dem 36. Erfolg für einen Porsche 911 endete die 45. Auflage des 24-Stunden-Rennens von Daytona in Florida. Am Sonntag fuhr ein deutsch-amerikanisch-kanadisches Fahrerquartett um 13.30 Uhr Ortszeit nach einem dramatischen Rennen als Sieger der Grand Touring Klasse für seriennahe Rennwagen über die Ziellinie und baute damit die Rekord-Siegesbilanz des Sportwagens aus Stuttgart-Zuffenhausen weiter aus.

Der Kölner Marc Basseng brachte den rund 420 PS starken 911 GT3 Cup des Alegra Motorsports/Fiorano Racing-Teams gemeinsam mit Carlos de Quesada, Scooter Gabel (beide USA) und Jean-Francois Dumoulin (Kanada) sieben Sekunden vor einem amerikanischen Sportwagen über die Ziellinie. Mit Platz drei in der Klasse sicherte sich das US-Team „The Racers Group“ - ebenfalls mit einem 911 GT3 Cup - einen weiteren Podiumsrang. Ralf Kelleners (Düsseldorf) verstärkte in diesem Porsche ein Trio von amerikanischen Piloten.

Stark repräsentiert war Porsche als Motorenpartner in der Klasse der Daytona Prototypen. Hier brachte der Rekordsieger Hurley Haywood mit J.C. France (beide USA), Joao Barbosa (Portugal) und Roberto Moreno (Brasilien) einen Brumos Porsche Riley auf den vierten Gesamtrang. Der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Miesau) sah im Porsche Riley des TruSpeed-Motorsport-Teams als Achter die Zielflagge. Bernhard unterstützte ein Team von drei US-Fahrern.

Die Porsche-Werkspiloten Jörg Bergmeister (Langenfeld), Romain Dumas (Frankreich) und Patrick Long (USA) wurden durch einen Lichtmaschinentausch und Probleme mit der Kraftübertragung zurückgeworfen, konnten das Rennen aber als Zwölfte noch vor ihren Werksfahrerkollegen Sascha Maassen (Belgien) und Emmanuel Collard (Frankreich) beenden, die im ersten Renndrittel acht Runden durch einen Boxenaufenthalt verloren und als 14. abgewinkt wurden. Bis zur zehnten Rennstunde lag der Brumos Porsche Riley der Amerikaner David Donohue, Darren Law, Buddy Rice und Scott Sharp nur Sekunden hinter dem führenden Fahrzeug auf Platz zwei, als ein GT-Fahrer den Prototyp in einen Unfall verwickelte, der Donohue und seine Teamkollegen weit zurückwarf.
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