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A1 Grand Prix: Deutschland erstmals auf der Pole Position

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Nico Hülkenberg erreichte in 2.28,218 Minuten die Trainingsbestzeit |
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| Am anderen Ende der Welt platzte für das A1 Team Germany der Knoten: Das Team beweist nicht nur nicht mit der Tabellenführung seine Kompetenz, sondern startet in Neuseeland beim sechsten Lauf der A1 Grand Prix-Serie erstmals auch von der Pole Position. Einsatzpilot Nico Hülkenberg erreichte in 2.28,218 Minuten die Trainingsbestzeit und steht damit zum zweiten Mal in dieser Saison in der ersten Startreihe – zuletzt in Brünn im Oktober 2006 auf Position zwei.
Hülkenberg fuhr in Taupo im ersten von vier Segmenten im Qualifying mit 1.15,507 Minuten die sechstbeste Zeit. Dabei fand der 520 PS starke A1 Grand Prix-Rennwagen auf der anfangs noch staubigen 3,5 Kilometer langen Strecke keinen optimalen Grip. Im zweiten Anlauf verbesserte der Nachwuchsfahrer seine Zeit auf 1.14,726 Minuten, was der drittschnellsten Runde im Feld entsprach. Diese Steigerung um fast acht Zehntelsekunden erreichte er auf demselben Satz Reifen wie im ersten Versuch – ein deutliches Indiz dafür, wie sehr sich die Streckenbedingungen inzwischen geändert hatten. Im dritten Segment steigerte sich der 19 Jahre alte Rheinländer auf seinem zweiten Satz Slicks nochmals: Die Zeit von 1.14,146 Minuten war nicht nur seine persönliche Bestzeit, sondern auch die absolut schnellste Runde aller Teilnehmer. Im vierten Anlauf gelang Hülkenberg abermals eine Verbesserung: Seine Zeit von 1.14,072 Minuten bedeutete den Rekord am Wochenende.
Nicolas Hülkenberg: "Endlich meine erste Pole Position – ein schönes Gefühl! Vor unserem Qualifying waren Tourenwagen auf dem Kurs, die sehr viel Sand auf die Fahrbahn schleuderten. Auch die Sonne zeigte sich nicht mehr. So fiel es mir schwer, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Nach den ersten beiden Anläufen auf einem Satz Reifen haben wir für den zweiten und den dritten Reifensatz den Luftdruck geändert und ich habe die Pneus in der Aufwärmrunde aggressiver warm gefahren. Abseits der Ideallinie herrscht gar kein Grip – da ist Präzision gefragt. Das wird ein spannendes Rennen.” |  |