Rallye Dakar: Sainz nach Etappe 3 neuer Spitzenreiter
Platz zwei reichte Sainz, um die Führung zu übernehmen
Volkswagen Werksfahrer Carlos Sainz ist der neue Spitzenreiter bei der Rallye Dakar. Auf der dritten Etappe in Marokko von Nador nach Er Rachidia belegten der Spanier und sein französischer Copilot Michel Périn im Volkswagen Race Touareg 2 den zweiten Platz. Für den dritten Etappensieg eines Race Touareg sorgte der Südafrikaner Giniel de Villiers mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz, der sich gegen Sainz/Périn um 25 Sekunden und den Franzosen Stéphane Peterhansel (Mitsubishi) um 3.18 Minuten durchsetzte und in der Gesamtwertung auf Rang zwei vorrückte. Der bisherige Spitzenreiter Carlos Sousa mit seinem deutschen Beifahrer Andy Schulz (Lagos Team) komplettiert mit Rang drei die Dreifach-Führung von Volkswagen im Gesamtklassement.
Das Volkswagen Duo Mark Miller/Ralph Pitchford verbesserte sich vom siebten auf den fünften Gesamtrang. Der Finne Ari Vatanen fuhr auf der 648 Kilometer langen Etappe mit seiner italienischen Beifahrerin Fabrizia Pons die elftbeste Zeit. Mit drei Etappensiegen und drei Führungstagen bleibt der Race Touareg bei dem Wüsten-Klassiker weiterhin ungeschlagen.
Das Team Repsol Mitsubishi Ralliart festigte seine Position im Vorderfeld der Rallye Dakar 2007 auf der ersten Afrika-Prüfung. Stéphane Peterhansel markierte auf der steinigen und 252 Kilometer langen Prüfung zwischen Nador und Er Rachidia in Marokko als schnellster Mitsubishi Pilot die drittbeste Zeit (+ 3.18 Min.) des Tages, Teamkollege Luc Alphand folgte auf Rang vier (+ 3.42 Min.). Hiroshi Masuoka (+ 5.40 Min.) und Nani Roma (+ 9.18 Min.) schafften auf den Plätzen sieben und acht ebenfalls den Sprung in die Top Ten der Etappenwertung.
"Die Prüfung war nicht so lang, aber extrem hart", berichtete Stéphane Peterhansel. "Es gab eine enorme Staubentwicklung. Wir mussten über 100 Motorräder überholen, was unter diesen Bedingungen nicht einfach war. Ich bin dabei kein unnötiges Risiko eingegangen. Der Etappensieg war uns ohnehin nicht so wichtig, da wir morgen nicht als Erste starten wollen."