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2007-01-08 13:05:07 - ks
Rallye Dakar: „Ich bin starr vor Entsetzen“ – Ellen Lohr wegen Getriebeschaden ausgefallen

Lohr ereilte das Pech: Aus auf einer Verbindungsetappe
Die Rallye Dakar 2007 ist für Ellen Lohr und Antonia de Roissard zu Ende. Ein Getriebeschaden stoppte die beiden gestern Abend auf der Verbindungsetappe nach Malaga, etwa 30 Kilometer vor der Fährüberfahrt nach Marokko. Unter normalen Umständen hätte man das defekte Getriebe wechseln können. Doch der Service-Actros war auf einer anderen Route unterwegs. Das Team setzte noch alles daran, das frühe Aus zu verhindern. Als der Actros um 21 Uhr den Rallyeprototypen schließlich erreichte, war es aber zu spät zum Getriebewechsel, da bereits eine Stunde später die letzte Fähre für Rallyeteilnehmer ablegte. Auch die Besatzung des Renn-Unimog hatte nichts ausrichten können. Die Fahrzeuge des Truck-Wettbewerbs waren bereits auf der Fähre nach Afrika.

„Ich bin starr vor Entsetzen“, sagt Ellen Lohr, „das ist der Worst Case. Unter normalen Umständen hätte unser Service das Getriebe tauschen können. Aber in der gestrigen Situation hatten sie dazu keine Chance. Klar, es sind selbst in der Formel 1 schon Autos am Start stehen geblieben, aber dort hat man 17 Chancen im Jahr; und wir hatten nur diese eine. Unser gesamtes Team hat sehr hart gearbeitet und unsere Sponsorenpartner haben uns in allen Bereichen unterstützt. Wir sind unheimlich enttäuscht.“

Der Renn-Unimog des Teams MAXDATA Mercedes-Benz wird seine Teilnahme am Truck-Wettbewerb der Rallye Dakar 2007 fortsetzen. Er wird weiter unterstützt von der Besatzung im Service-Actros 6x6, die sich nun ganz auf diese Aufgabe konzentrieren wird. Ellen Lohr: „Nun liegt der Fokus des Teams darauf, dass unser Unimog am 21. Januar über die Zielrampe in Dakar fährt. Wir drücken der zweiten Hälfte des Teams fest die Daumen.“
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