24h Race of Bahrain: Erste Standortbestimmung in Bahrain
Das Team von Land Motorsport setzte am Mittwoch die erste Bestmarke
Die erste Standortbestimmung für das 24h Race of Bahrain ist gelaufen. Bei einem dreistündigen Test am Mittwochnachmittag absolvierten die Teams, die am 15. und 16. Dezember das erste 24-Stunden-Rennen im arabischen Königreich bestreiten, ihre ersten Runden auf der 6,140 Kilometer langen Rennstrecke. Die erste Bestzeit auf der Langstrecken-Variante des Bahrain International Circuit setzten mit 2:35.763 Minuten Tilke / Adorf / Land / Simon im Porsche 911 GT3 RSR von Land-Motorsport.
Hinter dem deutschen Quartett bestimmten drei Teams aus Österreich das Geschehen. Mit einem Rückstand von 1,460 Sekunden auf dier Bestzeit belegten die für Lechner-Motorsport startenden Al Khalifa / Al Musalam / Al Fardan / Al Khalifa / Lietz in einem weiteren Porsche 911 GT3 RSR Platz zwei. Dritte wurden Quester / Peter / Vosse / Janis im BMW Z4 M Coupé von Duller-Motorsport, Platz vier ging an Konrad / Kaufmann / Schrey / Da Silva / Konopka im Porsche 911 GT3 RSR von Konrad-Lechner Motorsport. Die Top 5 komplettierte das französische JMB-Racing-Team mit den Fahrern Aucott / Macari / Wilson im Ferrari F360 GTC.
„Die neue Langstrecken-Variante des Grand-Prix-Kurses von Bahrain ist eine sehr schöne und anspruchsvolle Rennstrecke“, sagte Patrick Simon. „Schon nach den ersten Runden kann ich sagen, dass uns ein extrem anstrengendes Rennen erwartet. Denn neben den Temperaturen, die hier in der Wüste tagsüber herrschen, verlangt das Streckenlayout den Fahrern alles ab.“ Rennfahrer-Urgestein Dieter Quester stimmte zu: „Die Strecke ist schwierig, gerade im Dunkeln sind die Sichtverhältnisse nicht einfach. Speziell der neue Streckenabschnitt ist vom Charakter vollkommen anders als der Rest der Strecke.“