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VLN: Tradition und Lokalpatriotismus beim Finale

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Beim Saisonfinale fällt die Entscheidung |
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| Traditionell beschließt das „Schinkenrennen“ des MSC Münster e.V. DMV die Saison der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring – so auch in diesem Jahr. Der inoffizielle Titel des DMV Münsterlandpokals kommt nicht von ungefähr, denn die Klassensieger erhalten bei der Siegerehrung neben den begehrten Pokalen auch einen echten Westfälischen Schinken. Die geräucherte Fleischware hat ihren Ursprung im westfälischen Münster und wird dort seit über 1.000 Jahren nach einem nahezu unveränderten Rezept hergestellt.
Eine weitere Mischung aus Tradition und lokalem Patriotismus ist der „Kiepenkerl“, dem beim Münsterlandpokal die Ehre zuteil wird, die Siegerehrung durchzuführen. Der Ehrenvorsitzende des MSC, Hans Riering, schlüpft dabei in die Rolle des wandernden Händlers, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts die entlegenen Dörfer des Münsterlandes mit Nahrungsmitteln versorgt hat – ausgestattet mit Tragekorb (Kiepe), Pfeife, Knotenstock und Holzschuhen.
In mehreren Kategorien der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fällt am Samstag, den 28. Oktober, die Entscheidung. Die Führung in der Gesamtwertung halten Wolf Silvester (Nürnberg) und Mario Merten (Nürburg) fast sicher in Händen, ebenso den Titel in der Cup-Wertung der VLN-Serienwagen. Die VLN-Junior-Trophähe führt Marc Hennerici (Bonn) an, der zusammen mit Claudia Hürtgen (Aachen) im BMW 120d acht Klassensiege verbuchen konnte. Beste Aussichten auf den Gewinn des Gran Turismo 4 Speedpokal 2006 hat Land-Motorsport aus dem Westerwald – der Porsche 911 GT3 RSR war im Schnitt der acht gefahrenen Rennen das schnellste Fahrzeug im Starterfeld der Langstreckenmeisterschaft.
Neben den Wertungen der VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring), stehen nach dem neunten und letzten Rennen des Jahres auch die Champions in den Cup-Wertungen von Honda und Peugeot fest. |  |