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CHC: Mit Taschenrechner und Taktik zum Titel

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Eine großartige CHC-Saison geht mit Herzschlagfinale zu Ende |
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| Erlebt der Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ erneut ein Herzschlagfinale wie im Vorjahr? Die Vorzeichen stehen gut! Im Vorjahr trennten Ludger Henrich aus Schmitten und Jürgen Schulten (Hamminkeln) mit insgesamt 90,09 Punkten gerade einmal 0,02 von Bastian Hüttinger (Neuenstein) und auch heuer spricht alles für ähnliche Dramatik. 0,05 Punkte beträgt aktuell die Differenz zwischen – erneut – Henrich/Schulten sowie Hans-Rolf Salzer (Alpenrod).
An dieser Stelle könnte der Chronist jetzt seitenweise philosophieren, wer von beiden bei welcher Konstellation am Ende die Nase vorn haben wird. Fakt ist, daß aufgrund des starterzahlenabhängigen Punktesystems die wildesten Varianten möglich sind. Zumal von den acht Rennen dieser Saison nur die besten sieben gewertet werden.
Unter Berücksichtigung der bisherigen Ergebnisse hat Salzer mit seinem Harosa-BMW M3 sieben Mal gewonnen und insgesamt 69 Fahrzeuge besiegt. Am Steuer des Pink Power-Opels freuten sich Henrich und Schulten „nur“ über sechs Siege, allerdings gegenüber 67 Startern, sowie einem zweiten Platz bei 13 Teilnehmern.
Fazit: Gewinnen müssen beide, um zumindest aus eigener Kraft Meister werden zu können. Holen Schulten/Henrich weniger als 8,85 Punkte, ist Salzer auf jeden Fall Meister. Wird das Opel-Team Erster bei mindestens acht Fahrzeugen, ist ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen!
Nicht nur das Titelrennen steht im Focus bei der „Westfalen-Trophy“ des MSC Bork im ADAC. Herrlich bunt gemischt präsentiert sich das CHC-Starterfeld anno 2006: Ob alte Hasen, Neueinsteiger oder Rückkehrer. Ob viel oder wenig Pferdestärken unter der Haube. Ob Tourenwagen oder GT. Wenn am Sonntag, 22. Oktober, gegen 11.15 Uhr die Meute auf die Reise geschickt wird, dann stehen 52 Runden (=267,33 Kilometer) der Extraklasse auf dem Programm.
Rund 90 Teams haben ihre Nennung an Organisationsleiter Thorsten Drichel (Selm) gesandt, der sehr zufrieden ist. „Auf dem im Gegensatz zur Nordschleife kurzen GP-Kurs dürfen wir nicht ganz so viele Autos fahren lassen“, bedauert Drichel mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Auf der einen Seite freuen wir uns über so viele Teilnehmer, auf der anderen Seite müssen wir aber strikt nach Nennungseingang gehen.“
Wer wird der letzte CHC-Gesamtsieger der Saison 2006? Hans-Rolf Salzer siegte beim ersten, zweiten und fünften Lauf. Im Regen des dritten Wertungslaufes waren Matthias Holle/Wolfgang Weber (Diez/Albersdorf) mit dem Honda S2000 GT das Maß der Dinge. Porsche-Pilot Peter Festl aus Hückeswagen war beim vierten und sechsten Lauf erfolgreich, während Markenkollege Erik Karlsson (Miltenberg) sich zuletzt über seinen ersten CHC-Erfolg freute.
Aus eigener Kraft – unabhängig etwaiger Starterzahlen – können Holger Träger aus Bochum und der Düsseldorfer Karl-Heinz Zammert in der Michaela-Lochmann-Trophy den Titel unter Dach und Fach bringen. Am Volant des Benninghofen-VW Golf GTi reicht dem Duo auf jeden Fall ein zweiter Platz bei mindestens acht Startern. Selbst wenn ihre einzigen Verfolger, Jürgen Stölting und Thomas Matuschewski (beide Düsseldorf) mit ihrem BMW 318iS, gewinnen sollten.
Es gibt aber zwei große Unbekannte: Gerhard Diel (Wermelskirchen) im Opel Astra sowie Frank Mestermann/Dirk Kriwett (Hattingen/Essen), die erstmals im BMW 320iS und in der Klasse von Träger/Zammert genannt haben. Diel siegte zuletzt zweimal souverän und auch Mestermann/Kriwett waren im alten VW Golf das Maß der Dinge bei den 1600ern. Siegt Stölting vor seinem Clubkameraden Diel oder Mestermann/Kriwett und Träger/Zammert werden nur dritte, ist das BMW-Team Meister
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