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2006-10-12 01:17:47 - ks
24h Race of Bahrain: Hochkarätiges Starterfeld zur Premiere

Die Top-Stars aus der Langstreckenmeisterschaft treten in Bahrain an
Vom 13. bis 16. Dezember 2006 findet auf der neuen Langstreckenvariante des Grand-Prix-Kurses im arabischen Königreich Bahrain das erste 24h Race of Bahrain statt. Organisiert wird das Wüstenabenteuer von dem MSC Ruhr-Blitz Bochum e.V. im ADAC, der sich als Veranstalter des 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennens im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring über die Grenzen von Deutschland hinaus einen Namen gemacht hat. Mit starken Partnern an seiner Seite und in enger Zusammenarbeit mit den Streckenbetreibern des Bahrain International Circuit erwartet die Motorsportszene ein unvergessliches Ereignis – ein Märchen aus tausendundeiner Nacht.

Namhafte Teams haben bereits Ihre Teilnahme am ersten 24h Race of Bahrain zugesagt. Die Highlights der vorläufigen Starterliste sind klangvolle Sportwagen wie der Aston Martin V8, das BMW Z4 Coupé von Duller-Motorsport, zwei Ferrari F360 von JMB Racing aus Frankreich und der Lamborghini Gallardo von Raeder-Motorsport. Zahlreiche Porsche-Teams sind ebenfalls mit von der Partie, darunter Land-Motorsport aus dem Westerwald, Mühlner-Motorsport aus Spa-Francorchamps (Belgien) oder Lechner-Racing aus Österreich. Mehr als nur ein Lückenfüller sind die Fahrzeuge, die auf alternative Treibstoffe setzen – hier starten neben mehreren Fahrzeugen aus dem ehemaligen Alfa Romeo 147 Cup auch zwei VW Golf GTI, die als Werkseinsatz von Volkswagen Austria ins Rennen geschickt werden. Aus dem französischen „Touring Trophy Cup“ haben sich fünf spektakuläre Silhouetten-Tourenwagen angekündigt. Die Lokalmatadore kommen aus dem arabischen Raum und aus Asien, so setzt zum Beispiel das Team BDM Bahrain auf zwei aktuelle Mini.

„Schon jetzt können wir absehen, dass wir in Bahrain ein sehr hochwertiges und abwechslungsreiches Starterfeld erwarten dürfen“, sagt Organisationsleiter Horst-Helmuth Bube. Da in vielen Ländern noch nationale und internationale Meisterschaften in vollem Gange sind, hat der MSC Ruhr-Blitz Bochum dem Wunsch vieler interessierter Teams entsprochen und den Nennschluss für das 24h Race of Bahrain auf den 15. Oktober verlegt. Bube: „Viele potentielle Teilnehmer scheuen sich, frühzeitig zu nennen, da in den verbleibenden Rennen der jeweiligen Meisterschaften noch die Gefahr besteht, die Einsatzfahrzeuge zu beschädigen und eine Teilnahme an unserem Rennen zu gefährden. Wir verstehen diesen Einwand und haben daher einer Verschiebung des Nennschlusses gerne zugestimmt.“

Ebenfalls im Sinne der Teilnehmer steht der Service rund um das 24h Race of Bahrain. Mit starken Partnern an seiner Seite, hat der MSC Ruhr-Blitz Bochum ein Paket geschnürt, das den Teams einen Großteil des logistischen Aufwandes abnimmt. Für den Transport der Rennfahrzeuge und der Ausrüstung zeichnet sich MSK Moderne Speditions-Konzept GmbH verantwortlich – ein Unternehmen, das ebenso im Umfeld der internationalen Motorsportszene angesiedelt ist wie die M&C Travel Events GmbH. Die Reiseagentur wickelt unter anderem für zahlreiche DTM- und FIA-GT-Teams die kompletten Reisevorbereitungen für eine ganze Motorsportsaison ab. Nicht zuletzt wird durch den Veranstalter selbst ein reibungsloser Ablauf vor Ort an der Rennstrecke garantiert. Das erfahrene Organisationsteam des MSC Ruhr-Blitz Bochum hat im Dezember auf dem Bahrain International Circuit die Fäden in der Hand – man spricht Deutsch und Englisch. Bei einem Besuch im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, konnten sich bereits 35 Mitarbeiter des Bahrain International Circuit sowie der Bahrain Motor Federation ein Bild davon machen, was sie im eigenem Land erwarten wird.

Der Zeitplan des 24h Race of Bahrain bietet am Mittwoch und Donnerstag ausreichend Zeit für Training, ehe es am Freitag dann auf die Hatz zwei Mal rund um die Uhr geht. Neben der Action auf der Rennstrecke, bietet die moderne und großzügige Sportanlage aus der Feder von Star-Architekt Hermann Tilke aus Aachen jede Menge Raum für Nebenaktivitäten. Verschiedene Teams und Hersteller planen umfangreiche Incentives für ihre Partner und Gäste aus der ganzen Welt.

„Das 24h Race of Bahrain wird ohne Zweifel ein toller Event werden“, ist sich Bube sicher. „Wir haben aktuell noch einige Plätze in der Starterliste frei und freuen uns auf weitere Teams. Unser Konzept steht auf sicheren Fundamenten.“ Die Kosten für das Spektakel in Bahrain sind weitaus günstiger, als man im ersten Moment glauben mag. Eine Beispielrechnung ergibt eine Summe von rund 18.000 Euro für ein Team mit einem Rennwagen und insgesamt zehn Personen inklusive Nenngeld, Fahrzeugtransport, Anreise und Unterkunft sowie zwei Mietwagen vor Ort. Im Nenngeld sind die Treibstoffkosten übrigens enthalten, so dass keine versteckten Kosten auf die Teilnehmer zukommen. Zum Nennschluss am 15. Oktober ist von den Teams lediglich das Nenngeld zu entrichten. Zudem besteht die Möglichkeit, mit fünf Personen pro Fahrzeug zu starten, so dass sich die Kosten gerade auch für Privatteams weiter reduzieren lassen. Bube: „Interessenten sollen einfach mit uns in Kontakt treten – wir sind für alle Fragen offen und stets bemüht, unseren Kunden individuelle und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.“
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