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2006-09-30 01:24:27 - ks
ALMS: Creation steht in Road Atlanta auf der Pole

Gaststarter: Der Creation-Judd mit den Fahrern Minassian/ Primat/ Campbell-Walter
Das Fahrer-Trio Minassian / Primat / Campbell-Walter steht beim Petit Le Mans, dem 9. Lauf zur American Le Mans Serie, auf der Pole-Position. Im Creation-Judd markierte Nicolas Minassian mit 1:10.829 Minuten die Bestzeit auf der 4,088 Kilometer langen Rennstrecke in Road Atlanta. Der Audi R10 TDI mit der Fahrerbesetzung Capello / McNish steht ebenfalls in der ersten Startreihe. Der Schotte Allan McNish verpasste im spannenden Qualifying am Freitag die Pole Position um lediglich 81 Tausendstelsekunden. Frank Biela erzielte im Qualifying mit dem Schwesterauto des Teams Audi Sport North America die viertbeste Zeit. Von Startplatz drei nehmen Johansson / Mowlem / Kurosawa in einem Zytek das 1000-Meilen-Rennen in Angriff.

Allan McNish hielt im Audi R10 TDI mit der Startnummer 2 lange Zeit die Pole Position. Erst kurz vor Ende des Qualifyings wurde er von Nicolas Minassian im Creation-Judd auf den zweiten Startplatz verdrängt. Frank Biela, der im R10 TDI mit der Startnummer 1 im Freien Training am Vormittag die Bestzeit erzielt hatte, war auf seiner schnellsten Runde, als das Qualifying wegen eines Unfalls unterbrochen wurde.

Eine gute Ausgangsposition sicherten sich auch die Porsche RS Spyder. Im Qualifying überzeugten die Sportprototypen aus Weissach durch die mit Abstand schnellsten Rundenzeiten der Klasse LMP2 und qualifizierten sich damit für die dritte Startreihe. Die Bestzeit in seiner Klasse holte Lucas Luhr mit einem neuen Rundenrekord im RS Spyder mit der Startnummer 7. Zu einem Platz in der zweiten Startreihe fehlten nur vier Zehntelsekunden. „Ich habe in Kurve 6 einen kleinen Fehler gemacht, der etwas Zeit gekostet hat, aber sonst bin ich ganz zufrieden und recht zuversichtlich für das Rennen“, meinte der Spitzenreiter in der Meisterschaft, der sich das Cockpit mit Romain Dumas und Mike Rockenfeller teilt. „Auch bei Langstreckenrennen ist es wichtig, am Start möglichst weit vorne zu stehen. Dadurch kann man sich besser aus dem Verkehr heraushalten, der bei so vielen Autos unvermeidlich ist. Vor allem in den ersten Runden wird es ganz schön eng werden.“ Für Mike Rockenfeller, der bisher auf einem Porsche 911 GT3 RSR in der American Le Mans Series unterwegs war, ist es sein erster Einsatz im RS Spyder.

Kaum langsamer als Lucas Luhr war Timo Bernhard, der im RS Spyder mit der Startnummer 6 die zweitschnellste Zeit seiner Klasse fuhr. Seine Partner im Rennen auf der anspruchsvollen Strecke sind Sascha Maassen, der zusammen mit Lucas Luhr punktgleich an der Spitze der Meisterschaft liegt, sowie Emmanuel Collard. Für Lucas Luhr und Sascha Maassen geht es bei dem prestigeträchtigen 1000-Meilen-Klassiker in erster Linie darum, mit dem sechsten Klassensieg für Porsche in dieser Saison ihre Tabellenführung vor dem Saisonfinale am 21. Oktober in Laguna Seca weiter auszubauen. „Wer von uns in diesem Rennen vorne ist“, meinte Sascha Maassen, einer der erfolgreichsten Fahrer der American Le Mans Series, „der kann schon mal den Sekt kalt stellen.“

Das Rennen in Road Atlanta wird am Samstag um 11:45 Uhr Ortszeit (17:45 Uhr in Deutschland) gestartet und dauert 1000 Meilen oder maximal zehn Stunden. Audi ist beim "Petit Le Mans" seit dem Debüt im Jahr 2000 ungeschlagen.

Ergebnis Qualifying
1. Nicolas Minassian (F), Creation CA06 Judd (LMP1), 1:10,829 Minuten
2. Allan McNish (GB), Audi R10 (LMP1), 0,081 Sek.
3. Stefan Johansson (S), Zytek ZG 348 (LMP1), 0,261
4. Frank Biela (D), Audi R10 (LMP1), 0,543
5. Lucas Luhr (MC), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,580
6. Timo Bernhard (D), Porsche RS Spyder (LMP2), 0,802
7. Butch Leitzinger (USA), Lola B06 10 AER (LMP1), 0,909
8. Chris Dyson (USA), Lola B06 10 AER (LMP1), 1,178
9. Duncan Dayton (USA), Lola EX257 (LMP1), 1,487
10. Jon Field (USA), Lola B05 (LMP2), 2,567


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