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2006-09-28 18:12:43 - ks
ALMS: Nachfolger des Porsche RS Spyder in Paris vorgestellt

Black is beautiful: Der neue Porsche RS Spyder
Während der aktuelle Porsche RS Spyder am kommenden Wochenende beim „Petit Le Mans“ in Road Atlanta auf die Zielgerade einbiegt, präsentiert die Zuffenhausener Sportwagenschmiede in Paris bereits den Nachfolger. Auf auf dem Pariser Automobilsalon "Mondial de l‘ Automobile" (30. September bis 15. Oktober) zeigen die Schwaben erstmalig den neu entwickelten, offenen Rennwagen der Öffentlichkeit.

Der in Weissach entwickelte Rennwagen ist eine Evolution des Sport-Prototyps, mit dem das amerikanische Penske-Motorsports-Team aktuell in der American Le Mans Series (ALMS) auf Titelkurs fährt. Im kommenden Jahr soll der neue RS Spyder von verschiedenen Kundenteams international an den Start gebracht werden. Porsche konzipierte und baute den offenen RS Spyder entsprechend den Reglements-Vorgaben des französischen Automobile Club de’l Ouest (A.C.O.) für die Fahrzeugklasse mit der Bezeichnung “Le Mans Prototypen 2". Der Rennsportwagen kann deshalb unter anderem in der American Le Mans Series (ALMS), der europäischen Le Mans Series (LMS) und beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start gehen. Mit der Wahl der zweithöchsten von vier A.C.O.-Fahrzeug-Kategorien stellt sich Porsche dem Wettbewerb auf hohem technischen Niveau und begrenzt zugleich die Kosten mit Blick auf den künftigen Einsatz des RS Spyder durch Kunden

Als Ergebnis von ausgiebigen Computersimulationen und Windkanalversuchen weist der neue RS Spyder für das kommende Jahr ein überarbeitetes Chassis auf. Durch die Optimierungen an Flügel und Heckdiffusor gelang es, sowohl die aerodynamische Effizienz zu steigern als auch die Abstimmungsmöglichkeiten für Rennstrecken mit unterschiedlicher Charakteristik zu erweitern. Die Kohlefaser-Karosserie wurde darüber hinaus mit Blick auf eine weiter verbesserte Wartungs- und Montagefreundlichkeit modifiziert.

Der bei Porsche für den Langstreckeneinsatz entwickelte 90-Grad-V8-Rennmotor leistet 2007 mit einem vom Reglement vorgeschriebenen Luftmengenbegrenzer aus 3,4 Litern Hubraum 503 PS (370 kW) bei 10.300 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute, was einer Steigerung gegenüber dem Vorgänger um 23 PS entspricht. Auch das Gewicht entspricht dem A.C.O.-Regelwerk: Der neue RS Spyder wiegt genau 775 Kilogramm.

Zwei Läufe der American Le Mans Series (ALMS) stehen noch aus, und das Penske-Motorsports-Team als Kooperationspartner und exklusiver Kunde von Porsche hat mit dem Sport-Prototyp die Fahrer-, Team- und Herstellermeisterschaft in Sichtweite.


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