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Rallye nat.: Heimsieg für Kai Zimmer in Altenglan

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Siegte am Potzberg: Kai Zimmer |
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| Die 34. ADAC-Rallye Potzberg des MSC Altenglan prägte von Beginn an das Duell zwischen Lokalmatador Kai Zimmer und dem Schwaben Axel Schlenker. Beide vertrauten auf Ford Escort Cosworth, Schlenkers „Cossie“ hatte vermeintlich mehr unter der Haube. Und der Schwabe nutzte dieses zunächst und markierte die ersten beiden Bestzeiten. Zimmer war in WP drei und fünf schneller, Schlenker in WP vier.
Elf Sekunden betrug vor der letzten Prüfung der Vorsprung des van de Marel-Piloten, als in WP sechs die Technik kurz streikte: „Der gleiche Mist wie bei der Frankenland im Vorjahr. In einer Spitzkehre ging der Motor aus und wollte nicht sofort wieder anspringen. Ich brauchte rund 20 Sekunden, bis sich der Motor wieder zum leben erwecken ließ. So ein Mist“, ärgerte sich Schlenker über den entgangenen Sieg. Mit 11,9 Sekunden Rückstand blieb nur Rang zwei vor Ulrich Kübler im Mitsubishi Lancer, dem Sieger der Gruppe N/F.
Als bester Zweiliter rollte Andreas Konrath mit seinem Opel Kadett GSi über die Zielrampe. Acht Sekunden war Konrath schneller als Rüdiger Bernhard, Vater von Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, mit seinem VW Golf GTi. Bei den 1600er hatte Markus Brack im Opel Corsa klar die Nase vorn vor Jürgen Schumacher in seinem VW Golf GTi. Top-Favorit Wilfried Bus musste seinen Golf bereits in der ersten Prüfung abstellen, Marco Decker verlor erst auf WP vier 30 Sekunden und fiel in der letzten Prüfung dann ganz aus.
Das packenste Duell des Tages lieferten sich Frank „Magic“ Reiter und Swen Dörre in der Klasse G3. Die beiden ließen sogar den vermeintlichen Überautos der höheren G-Klassen nicht den Hauch einer Chance. Dörre, eigentlich eher als Beifahrer seines Bruders Jörg bekannt, ließ den BMW 318iS ebenso gigantisch fliegen wie Routinier Frank Reiter, dem der Umstieg vom gewaltigen Gruppe H-M3 auf den seriennahen Flitzer keine Probleme bereitete. Am Ende trennten die beiden 0,6 Sekunden zu Gunsten von Reiter. Im Gesamtklassement landeten die beiden auf den Rängen 18 und 19.
In der saarländischen Meisterschaft warte Dominik Port im Citroen Saxo seine Chancen mit einem Klassensieg in der Gruppe N/F bis 1600 ccm. Teamchef Michael Fröhlich hatte noch weitere Fahrzeuge aus seiner RTS-Mannschaft mobilisiert, damit es möglichst viele Punkte gibt. Honda-Pilot Lars Mysliwietz, der Altenglan als Streichresultat verbuchte, gilt aber weiter als großer Favorit vor Port.
Gesamtklassement 34. ADAC Potzberg-Rallye Altenglan:
1. Kai Zimmer/Ronny Kaiser (Ford Escort Cosworth) 21.04,1 Minuten (1. H über 3000 ccm)
2. Axel Schlenker/Michael Schmidt (Ford Escort Cosworth) + 11,9 Sekunden
3. Ulrich Kübler/Armin Seeger (Mitsubishi Lancer Evo VIII) + 36,1 Sek. (1. N/F über 3000 ccm)
4. Wilfried Brunken/Thorsten Schulz (Ford Sierra) + 57,5 Sek.
5. Jürgen Carabin/Sina Carabin (Subaru Impreza WRX STI) + 59,2 Sek.
6. Andreas Konrath/Dennis Zenz (Opel Kadett GSi 16V) + 1.00,9 Minuten (1. H bis 2000 ccm)
7. Armin Sommer/Vicky Braun (Subaru Impreza WRX STi) + 1.03,6 Min.
8. Rüdiger Bernhard/Marco Simon (VW Golf GTi) + 1.08,5 Min.
9. Lothar Eisel/Tina Eisel (Opel Kadett C Coupé) + 1.19,6 Min.
10. Frank Schlinck/Martin Sattler (Seat Ibiza) + 1.23,2 Min.
13. Franco Decker/Patricia Decker (BMW 320iS) + 1.34,8 Min. (1. N/F bis 2000 ccm)
14. Markus Brack/Bernd Brack (Opel Corsa) + 1.37,5 Min. (1. H bis 1600 ccm)
16. Hanno Brocker/Ingo Brocker (Ford Sierra Cosworth) + 2.09,0 Min. (1. Classic Cars)
18. Frank Reiter/Karsten Schmidt (BMW 318iS) + 2.39,9 Min. (1. G3)
20. Dominik Port/Dustin Port (Citroen Saxo) + 2.44,7 Min. (1. N/F bis 1600 ccm)
21. Michael Krause/Silvio Fleischhauer (Nissan Sunny GTi-R) + 2.46,8 (1. G1)
34. Oliver Stocker/Jenny Seebach (Peugeot 106) + 3.39,1 Min. (1. H bis 1300 ccm)
WP-Bestzeiten:
Schlenker 3; Zimmer 2; Kübler 1.
wichtige Ausfälle:
WP 6: Marco Decker/Rüdiger Feick (VW Golf GTi) technischer Defekt
WP 1: Wilfried Bus/Philip Bus (VW Golf GTi) technischer Defekt
WP 1: Frank Hofmann/Jörg Stöcky (BMW 320) Unfall
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