 |
Formel Renault: Albuquerque neuer Champion

|
 |
Mit einem zweiten Platz machte Albuquerque die Meisterschaft perfekt |
 |
 |
 |
 |
| Erfolgreiche Titeljagd auf den letzten Metern: Filipe Albuquerque schnappt sich im vorletzten Lauf um die Formel Renault NEC auf dem Salzburgring seinen ersten Meistertitel. Ganz oben auf dem Treppchen, sein Teamkollege Sebastien Buemi. Den dritten Rang belegte Mihai Marinescu. Die Entscheidung um den Meistertitel im vorletzten Lauf um die Formel Renault NEC gestaltete sich für Filipe Albuquerque zur nervenaufreibenden Zitterpartie. Nur durch einen zweiten Platz im Rennen konnte er am Ende den vorzeitigen Titel für sich entscheiden. Der Portugiese zeigte sich nervenstark und zog in einem coolen Manöver in der letzten Runde des Rennens an dem vorausfahrenden Mihai Marinescu vorbei und konnte so vorzeitig den Titel feiern.
Im Startgerangel war Brendon Hartley seinem Landsmann, dem Meisterschaftszweiten Chris van der Drift ins Heck befahren, als er einem Vordermann ausweichen wollte. „Ich war bereits an Albuquerque vorbei auf dem dritten Platz, als er mir in Heck fuhr“, so van der Drift enttäuscht. Er musste die Box ansteuern, um den Heckflügel seines Formel-Boliden austauschen zu lassen. Als Albuquerque sich auf Rang zwei vorgefightet hatte, musste van der Drift seinen Traum vom Meistertitel mit einem zwölften Platz begraben. „Da ging nicht mehr“, meint er enttäuscht. Überglücklich über seinen ersten Meisterschaftssieg dagegen Filipe Albuquerque: „Anfangs war ich nicht so schnell, aber es lief immer besser“, so der Motopark-Pilot. „Als ich Marinescu überholte, sagte ich mir nur, ‚riskier nicht zu viel`, und die Rechung ging auf.“
Der Rumäne Marinescu, , der bis dahin seinen zweiten Platz eisern verteidigte, klagte über Probleme mit dem Auto in den letzten Runden. „An der Radabdeckung muss irgend etwas abgebrochen sein, wodurch auch der Reifen beschädigt wurde. Dabei hatte ich noch glück. Unter den Umständen war es ein gutes Rennen“, bilanzierte der 17-Jährige.
Über einen glänzenden Start-Ziel-Sieg jubelte der Schweizer Sebastian Buemi, der sich die Führung zu keienr Zeit gefährdet war. Seine Bilanz: „Ich habe von Anfang an gepusht und konnte meinen Anstand gut ausbauen.“
Als „bedauerlich“ wertete Timo Rumpfkeil, Chef der Motopark-Academy, die Tatsache, dass der Titel auch durch einen Unfall und den dadurch bedingte Handicap des Mistreiters
Van der Drift entschieden wurde. Zu den ersten Gratulanten zählte übrigens auch Formel 1-Pilot Scott Speed, ehemaliger Formel Renault-Pilot der Motoparc Academy, der in Österreich zu Hause ist. |  |