Suchen in... Verzeichnis  Motorsport News        | Site hinzufügen |    QMN
Startseite
Motorsport Markt
Motorsport News
Motorsport News
Div.: Range Rover und Jaguar E-Type als Classic Stars
Supercup: Sean Edwards nutzt Heimvorteil zur Pole-Position
24h: Car Collection unter den Top 25
24h: Gestrahlt, gekämpft, geschraubt und doch verloren
24h: Mathol Racing entert zwei Mal das Podium
24h: Ölspur beendete Hoffnungen aufs Podium
24h: Alle Hoffnungen verrauchten in der Nacht
24h: PZ Willich mit dem bestem Porsche
24h: Machtwechsel in der GT4-Klasse
24h: Kein glückliches Wochenende für WTM-Racing
24h: Erster Audi-Gesamtsieg in der Grünen Hölle
24h: HARIBO-Corvette trug den Goldbären durch Tag und Nacht
24h: Tragik beim Wochenspiegel Team Manthey, Frikadelli-Porsche auf Platz sechs
24h: Dritter Klassensieg in Folge für Peugeot
24h: Audi holt ersten Sieg am Ring
Alle Motorsport News...
Features
RAC Rallye 2010
Autoluojus Ralli Pori
38. ADAC Rallye Oberehe
20. Rallye Zorn
ADAC Taunus Rallye
Featureübersicht
Bücher und Multimedia
DTM Race Driver 3: Create & Race für Nintendo DS ab sofort im Handel erhältlich
Forza Motorsport 2 ab Mai in den Regalen
"Mensch Schumi"
Übersicht
Motorsport 2000 Intern
Impressum
Firmeninfo
Email
Seitenanfang
 
2006-09-01 14:58:08 - ks
DTM: Zandvoort ist besonders anspruchsvoll

Fühlt sich wohl in Zandvoort: Tabellenführer Bernd Schneider
Wenn man die DTM Rennfahrer nach ihren Lieblingsstrecken im DTM Kalender befragen würde, dürfte der Name Zandvoort wohl am häufigsten fallen. So freut sich DTM Tabellenführer Bernd Schneider (AMG-Mercedes) etwa auf das besondere Layout des Dünenkurses in der Nähe von Amsterdam: „Ich mag die Rennstrecke von Zandvoort sehr gerne. Sie gehört zu den echten Naturrennstrecken, ist sehr harmonisch in die Landschaft eingebettet und bietet langsame und schnelle Kurven gleichermaßen.“ Sein schärfster Widersacher im Titelkampf, Tom Kristensen im Audi, ergänzt: „Die Strecke ist phantastisch und liegt wunderschön in den Dünen nahe am Strand.“ Zugleich gilt Zandvoort mit seinen Kuppen, blinden Ecken und unterschiedlichen Kurvenradien als besonders anspruchsvoll. Also eigentlich das perfekte Terrain für den Dunlop SP Sport Maxx, den Exklusivreifen der DTM.

Feiner Sand wird vom Strand direkt auf die Strecke geweht
Eigentlich. Denn der DTM Variante des Ultra-High-Performance-Reifens von Dunlop wird es nicht leicht gemacht an diesem Wochenende. Die niederländische Berg- und Talbahn bietet eine Besonderheit, die mit keiner anderen Rennstrecke im DTM Kalender vergleichbar ist: Sand. Feinste Körner werden immer wieder vom unmittelbar hinter der Haupttribüne gelegenen Strand auf die Strecke geweht. Vor allem am Morgen, etwa beim Warm-up, ist der 4,307 km lange Kurs von einer feinen Sandschicht überzogen, die erst im Laufe des Vormittags ganz beseitigt ist. Im Rennen herrschen somit andere Streckenverhältnisse als beim morgendlichen Warm-up. Je mehr Sand auf der Strecke ist, desto mehr rutschen die DTM Fahrzeuge und desto höher ist naturgemäß der Verschleiß der Reifen, da die Lauffläche stark belastet und aufgeheizt wird. Wer beim Überrunden oder beim Überholversuch neben der Ideallinie landet, muss sich die Reifen erst wieder sauber fahren, was beim speziellen Gummi-Sand-Gemisch in Zandvoort durchaus ein halbe Runde dauern kann. Im Gegensatz zum auf die Strecke gewehten Sand ist der Wind selbst übrigens weniger entscheidend für die Performance der DTM Autos. Obwohl für das DTM Wochenende teilweise starke Windböen angesagt sind, wird das Fahrverhalten kaum beeinflusst. Dazu müsste der Wind schon Sturmstärke erreichen und möglichst noch während der Runde drehen, so dass der eine Fahrer im Qualifying Rückenwind, sein Konkurrent aber Gegenwind und dementsprechend weniger Top-Speed hätte – ein mehr als unwahrscheinliches Szenario.

Raues Asphaltband erfordert detaillierte Abstimmungsarbeit
Doch auch ohne stürmische Einflüsse ist die Berg- und Talbahn anspruchsvoll genug. Denn der Asphalt hat vor allem in den alten Streckenteilen eine relativ hohe Texturtiefe, ist also besonders rau. Dadurch werden die Reifen stark beansprucht, der Verschleiß ist vergleichsweise hoch. Natürlich stellen sich die Teams auf diese Gegebenheiten ein, erarbeiten zusammen mit den Dunlop-Ingenieuren ein möglichst neutrales Set-up, das alle vier Reifen möglichst gleich fordert. Dennoch ist die hohe Texturtiefe für das Rennen ein zusätzlicher Spannungsfaktor: Denn durch den überdurchschnittlich hohen Verschleiß ist der Performanceunterschied zwischen neuen Reifen und Pneus, die schon seit einigen Runden im Einsatz sind, besonders hoch. Wer also den perfekten Zeitpunkt für den Wechsel erwischt und freie Bahn hat, kann besonders viel Zeit gut machen – oder eben verlieren.


Verwandte News:
Audi und Mercedes schreiben sich frühzeitig ein

Robert Doornbos im Red Bull Formel 1 bei der DTM


Zugehörige Features:

DTM Nürburgring
Artikel per Email versendenArtikel per Email versenden
Artikel druckenArtikel drucken