Über einhundert Fahrzeuge starten am Samstag auf der Nordschleife
Nach knapp einem Monat Pause dröhnen am kommenden Samstag wieder die Motoren in der „Grünen Hölle“. Der Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ geht mit einem vollen Starterfeld in seine sechste Runde. Beim „Nordeifelpokal“ werden erneut über einhundert Fahrzeuge bei Deutschlands ältester Breitensportserie an den Start gehen. „Schon beim ersten Nennschluß waren es 92 Fahrzeuge, wir sind sehr zufrieden“, freut sich Renn- und Organisationsleiter Karl-Heinz Breidbach vom Motor-Club Roetgen.
Um Punkt 13.00 Uhr wird Breidbach am kommenden Samstag das Feld auf die Reise über 15 Runden auf der Traditionsstrecke schicken. Neben der Quantität weiß auch die Qualität zu überzeugen, denn nicht nur im Kampf um den Gesamtsieg, sondern auch in den einzelnen Klassen steht den Zuschauern rund um die 20,830 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife ein heißes Rennen bevor.
Im Kampf um den Gesamtsieg wächst der Druck auf Hans-Rolf Salzer (Alpenrod). Der Westerwälder hatte am Steuer des Harosa-BMW M3 in den bisherigen fünf Saisonrennen dreimal die Nase vorn. Mit 70,95 Punkten sammelte der 52jährige mehr Punkte als jeder andere und führt die Meisterschaft an. Doch ausruhen kann sich Salzer nicht, denn die Konkurrenz ist dicht auf den Fersen, sowohl in der Tageswertung als auch in der Meisterschaft.
Beim letzten Lauf schnupperten Niels Marnet (Königstein) und Andreas G.Pili (Bad Homburg) erstmals Führungsluft im CHC und deuteten mit Rundenzeiten knapp über der Acht-Minuten-Marke an, daß mit ihnen im Audi RS4 zukünftig zu rechnen ist. Immer gut für einen Gesamtsieg ist Peter Festl aus Hückeswagen im Porsche GT3, der beim letzten Lauf den Rundenrekord in der Gruppe N/F über 2000 ccm auf 7.50 Minuten verbesserte und nur aufgrund von Strafpunkten in einer Sollzeit den Tagessieg verpasste.
BMW gegen Audi und Porsche: Die Nordschleife wird am Samstag mal wieder glühen!
Peugeot gegen Opel lautet das Duell in der Gruppe N/F bis 2000 ccm. Hier lauern Salzers härteste Verfolger in der Meisterschaft. Ludger Henrich/Jürgen Schulten (Schmitten/Hamminkeln) wollen am Steuer des Pink Power-Opel Astra OPC erneut die Oberhand behalten gegenüber dem Tost-Peugeot 206 von Vater und Tochter Klaus und Julia Flint aus Melle. Einen dürfen die beiden aber nicht aus den Augen verlieren: Der Wuppertaler Thomas Asmuth ist zuversichtlich, erstmalig mit seinem neuaufgebauten BMW 320iS dabei zu sein.
Vorläufiger Zeitplan:
Samstag, 2. September 2006:
09.30 bis 12.00 Uhr: technische Abnahme und Papierabnahme historisches Fahrerlager
12.30 Uhr: Fahrerbesprechung historisches Fahrerlager
13.00 Uhr: Start des ersten Fahrzeuges (Tribüne 13, 15 Runden Nürburgring-Nordschleife)
16.30 Uhr: Ziel des ersten Fahrzeuges
17.30 Uhr: Aushang der Ergebnisse
18.30 Uhr: Siegerehrung