Steht in der Eifel auf der Pole-Position: Dirk Werner
Tabellenführer Dirk Werner startet beim fünften Wertungslauf des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Nürburgring von Platz eins. Den Trainingsschnellsten trennen allerdings lediglich sieben Hundertstel Sekunden von Richard Lietz (Österreich), der auch in der Meisterschaft sein härtester Verfolger ist. Werner hatte vor drei Wochen auf dem Norisring seinen ersten Sieg im Carrera Cup gefeiert.
Christian Menzel (Kelberg) als der amtierende Meister nimmt das 23-Runden-Rennen am Sonntag von Startplatz drei auf. Einen starken Einstand gab der Brite Richard Westbrook im Carrera Cup Deutschland mit Startplatz vier. Der frischgebackene Meister des internationalen Porsche-Michelin-Supercup fährt bei den verbleibenden fünf Rennen für das EMC Buchbinder ARAXA Racing Team. Uwe Alzen (Betzdorf) berichtete von starkem Übersteuern seines 911. Der Trainingsschnellste vom Norisring und von Oschersleben zeigte sich mit Startplatz fünf unzufrieden. Dominik Schwager (Eisenhofen) als sein Teamkollege im HP Team Herberth, der sein erstes Jahr im Carrera Cup Deutschland bestreitet, sicherte sich Startplatz sechs.
Bernd Mayländer (Schorndorf) qualifizierte sich als Gastfahrer ohne eine Möglichkeit zu einem vorbereitenden Test mit einer Sekunde Rückstand auf den Trainingsschnellsten für Startplatz 14.
Das Deutsche Sport Fernsehen strahlt heute, Samstag, ab 19.00 Uhr im Rahmen der Sendung „Formel 3“ die Höhepunkte des Tages im Carrera Cup aus. „Premiere Sport“ zeigt am Sonntag ab 12.30 Uhr einen ausführlichen Rennbericht. Das DSF fasst ab 17.25 Uhr bei den „DTM Highlights“ auch das Porsche-Wochenende zusammen.
Dirk Werner (Startplatz 1): „Es ist schön, hier Uwe Alzen zu schlagen, der als der Hausherr am Ring gilt. Und es hat mir Genugtuung gegeben, schneller als Richard Westbrook zu fahren. Denn Richard war beim Rennen des Porsche-Michelin-Supercup hier der beherrschende Mann. Ich traute meiner Bestzeit nicht wirklich und kreiste bis zum Trainingsschluss immer um den Kurs, um im Fall der Fälle noch etwas unternehmen zu können. Dies ist meine zweite Bestzeit, und vor drei Wochen gewann ich zu ersten Mal. Vielleicht ist es ja der Beginn einer Glückssträhne?“
Richard Lietz (Startplatz 2): „Mit meinem ersten Reifensatz konnte ich nicht ernsthaft angreifen, denn das Auto war noch nicht perfekt abgestimmt. Also bauten wir um. Ich fuhr wieder raus und verpasste Dirk um sieben Hundertstel. Ich glaube, wir sollten nochmal etwas am Auto umstellen ... Für morgen wünsche ich mir Trockenheit. Denn bei Regen wird doch alles eher zur Lotterie.“
Christian Menzel (Startplatz 3): „Ein gutes Teamergebnis für Richard und mich. Ich wusste bereits vor einiger Zeit, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Ich hoffe auf Regen.“
Richard Westbrook (Startplatz 4): „Oh Boy! Das schlechteste Trainingsergebnis des Jahres für mich! Wir haben heute Abend Arbeit vor uns. Die Strecke fühlt sich mit dem Gummiabrieb der DTM völlig anders an, als mit dem Abrieb der Formel 1, auf dem wir im Supercup fahren.“