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2006-08-15 14:52:06 - ks
Carrera Cup: Meisterschaft bei Saisonhalbzeit noch offen

Porsche-Routinier: Uwe Alzen gewann in dieser Saison bereits zwei Läufe
Vier Wertungsläufe und drei verschiedene Sieger: So sieht die Bilanz der bisherigen Rennsaison des Porsche Carrera Cup Deutschland aus. Entsprechend eng geht es in der Fahrerwertung zu. Mit konstanten Top-Leistungen hält sich Dirk Werner (Kissenbrück) an der Tabellenspitze. Der 25jährige Maschinenbau-Student gewann vor vier Wochen auf dem Norisring sein erstes Rennen im schnellsten Markenpokal Europas und stand vorher zweimal als Zweitplatzierter sowie einmal als Dritter auf dem Podium.

Richard Lietz aus Österreich erlebt sein bisher stärkstes Jahr im Porsche-Markenpokalsport. Nach zwei zweiten Plätzen, einem vierten und einem neunten Rang besetzt Lietz (22) mit 15 Punkten Rückstand auf Werner den zweiten Tabellenplatz. Lietz machte 2006 auch im internationalen Porsche-Michelin-Supercup mit seinen Siegen in Monaco, Magny-Cours (Frankreich) und auf dem Hockenheimring von sich reden.

Jörg Hardt (Bonn) demonstrierte mit einem Sieg auf dem Eurospeedway, dass er einer der Schnellsten im diesjährigen Carrera Cup Deutschland ist. Dem Erfolg stehen ein Ausfall beim Saisonauftakt auf dem Hockenheimring und fünfte Plätze in Oschersleben sowie auf dem Norisring gegenüber. Aktuell liegt der 25jährige Rennfahrer auf Platz drei der Meisterschaft.

Uwe Alzen (Betzdorf) gewann den Porsche Carrera Cup Deutschland 1992 und kehrte für 2006 in die Meisterschaft zurück. Der Altmeister erlebt ein turbulentes Comeback und liegt vor dem Halbzeitrennen auf Platz vier. Seinen Siegen auf dem Hockenheimring und in Oschersleben steht ein Ausfall auf dem Eurospeedway und ein 13. Platz am Norisring gegenüber. Alzen feiert am Freitag des Nürburgring-Wochenendes seinen 39. Geburtstag.

Mit 21 Jahren ist Chris Mamerow (Waltrop) der jüngste Fahrer im Spitzen-Quintett. Vor vier Wochen erreichte der Student auf dem Norisring in seinem zweiten Porsche-Jahr mit Platz drei sein erstes Podiums-Resultat.

Ein ausgewiesen schneller Gast bereichert das mit 28 Fahrzeugen stärkste Starterfeld des Rennwochenendes in der Eifel. Richard Westbrook aus London fährt den Porsche mit der Startnummer 3. Westbrook sicherte sich im internationalen Porsche-Michelin-Supercup bereits vor Saisonende den Meistertitel 2006. Der 31jährige Profi gilt nach seinem jüngsten Erfolg sowie nach einem Gesamtsieg (2004) und drei Vizemeisterschaften im Carrera Cup Great Britain als exzellenter 911-Spezialist.

Für das Porsche-Fahrerlager hat sich ein prominenter Besucher angekündigt. Ex-Rennrodler Georg Hackl ist am Samstag und Sonntag zu Gast. Das Programm des dreifachen Olympischen Goldmedaillengewinners und vielfachen Weltmeisters: Am Samstag wird „Schorsch“ im Beifahrersitz eines 400 PS starken 911 GT3 Cup-Renntaxis den Nürburgring aus der Cockpit-Perspektive kennenlernen (ab ca. 17.25 Uhr). Für Sonntag ist eine Autogrammstunde am Porsche-Cateringzelt im Paddock-Bereich vorgesehen.

Der Fernsehsender „Premiere Sport“ zeigt am Sonntag (20. August) um 12.30 Uhr einen halbstündigen Bericht vom Porsche-Rennen auf dem Nürburgring. Das Deutsche Sport Fernsehen strahlt am Samstag ab 19.00 Uhr im Rahmen der Sendung „Formel 3“ die Höhepunkte des Zeittrainings sowie am Sonntag bei den „DTM Highlights“ ab 17.25 Uhr einen Rennbericht aus. Die Zusammenfassung des Wochenendes ist auf dem DSF am Mittwoch im Rahmen der Sendung „Motorvision“ ab 20.15 Uhr zu sehen.
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