Schlüsselszene: van der Garde überholt Buemi für Platz zwei
Paul di Resta (ASM Formule 3) hat das BP Ultimate Masters of Formula 3 gewonnen. Für den Schotten war es ein hart erkämpfter Erfolg beim wichtigsten Formel-3-Vergleich in Europa. Bis zum Schluss stand er unter Druck seines Teamkollegen Giedo van der Garde (ASM Formule 3) und hatte nach 25 Rennrunden lediglich 0,476 Sekunden Vorsprung auf seinen Verfolger. Den Dreifach-Sieg für die Piloten aus der Formel 3 Euro Serie machte Sebastian Buémi (Mücke Motorsport) mit Platz drei perfekt. Damit hat seit Gründung der Formel 3 Euro Serie im Jahr 2002 immer ein Fahrer aus der härtesten Nachwuchsserie der Welt das Masters gewonnen. Vor di Resta trugen sich bereits Christian Klien, Alexandre Prémat und Lewis Hamilton in die Siegerliste ein. Das französische Team ASM Formule 3 stellte zum dritten Mal in Folge den Sieger in Zandvoort. Einmal mehr zeigte sich, dass die Formel 3 Euro Serie zu recht als stärkste Nachwuchsserie bezeichnet wird. Unter den 14 besten Piloten lagen zwölf aus der Euro Serie.
Das Rennen wurde bereits auf den ersten Metern entschieden: Paul di Resta startete von der zweiten Position besser als der von der Pole Position losgefahrene Giedo van der Garde und auch Sébastien Buemi (Mücke Motorsport) schob sich mit einem guten Start noch vor den Niederländer. In der zehnten Runde überholte van der Garde den Schweizer und machte sofort Druck auf den Führenden Paul di Resta. Doch di Resta wehrte alle Angriffe ab und freute sich nach 25 Runden über den bisher wichtigsten Sieg seiner Karriere. Er ist der erste Schotte seit David Coulthard, der die Premiere des Masters of Formula 3 im Jahr 1991 für sich entschied.
Hinter di Resta, van der Garde und Buemi wurden in einem unspektakulären Rennen Kohei Hirate (Manor Motorsport), Romain Grosjean (Signature-Plus) und Sebastian Vettel (ASM Formule 3) abgewinkt, bevor mit Bruno Senna (Double R Racing) der erste Pilot der britischen Formel-3-Meisterschaft das Ziel erreichte. Der Nations Cup ging an Großbritannien mit den beiden Fahrern Paul di Resta und Oliver Jarvis (Carlin Motorsport).