CHC: Wer wird Halbzeitmeister auf der Nordschleife?
Siegten im Rahmen der 24h: Matthias Holle und Wolfgang Weber
Einmal mehr ein „volles Haus“ vermeldet der Castrol-Haugg-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“: Für den vierten von acht Wertungsläufen am kommenden Samstag (Start 13.00 Uhr) hatten zum ersten Nennungsschluß bereits über einhundert Fahrzeuge ihre Nennung abgegeben. „Nach den ADAC Zurich-24 Stunden und mitten in den Schulferien haben wir mit einen solchen Ergebnis nicht gerechnet“, ist Organisationsleiter Werner Klasen (Oberhausen) positiv überrascht. „Aber der CHC ist einfach das richtige Produkt für viele tolle Nordschleifen-Runden zu günstigen Konditionen.“
Exakt vier Wochen nach dem Rennen im Rahmenprogramm der 24 Stunden wird erneut ein riesengroßes und qualitativ sehr stark besetztes Teilnehmerfeld die 15 Runden (=312,45 Kilometer) in Angriff nehmen. Nicht zuletzt der großartige Auftritt beim 24h-Corso als auch der CHC-Info-Stand auf dem Parkplatz A8 haben auch zum guten Nennergebnis und dem weiter gestiegenen Interesse an Deutschlands ältester Rundstreckenserie beigetragen. „Jetzt fehlt uns eigentlich nur noch bestes Sommerwetter“, drückt Rennleiter Hans-Werner Hilger (Brühl) ganz fest die Daumen.
Als Tabellenführer mit 37,32 Punkten kommen Klaus und Julia Flint (beide Melle) zum Eifelkurs. Das Vater und Tochter-Team blieb mit dem Tost-Peugeot 206 bislang unbesiegt in der Gruppe F/N bis 2000 ccm und möchte mit einem weiteren Erfolg den Grundstein zur Halbzeitmeisterschaft legen. Zu den stärksten Verfolgern in der Klasse zählen der Wuppertaler Thomas Asmuth im BMW sowie Michael Bender/Christa Wimmer (beide Solingen) mit dem Honda Civic Type-R. Achim Schiffer (Simmerath) hat seinen VW Golf GTi nach dem Mauereinschlag in Breidscheid repariert und hofft auf ein gutes Ergebnis.
Für den Gesamtsieg bei der Rundstrecken-Challenge „Rhein-Ruhr“ des Automobilclub Oberhausen e.V. im ADAC kommt rund ein Dutzend Teams in Frage. Hans-Rolf Salzer (Alpenrod) ist nicht nur der aktuelle Tabellendritte (37,22), sondern hat auch schon zwei Gesamtsiege in diesem Jahr einfahren können. Am Steuer des Harosa-BMW M3 gilt der Westerwälder als einer der Schnellsten im CHC und Anwärter auf den Titel. Niels Marnet und Andreas G.Pili (Königstein/Bad Homburg) setzen seit Saisonbeginn auf den Audi RS4, trotz schneller Rundenzeiten verhinderten etwas Pech oder eine falsche Reifenwahl bislang den ersten Sieg bei den Specials über 2000 ccm.
Den Wechsel vom BMW M3 auf einen Porsche GT3 hat Gerald Schalk bestens gemeistert. Mit dem von Jürgen Alzen Motorsport aufgebauten Fahrzeug kam der Pilot aus Wetter bereits zu je einem ersten und zweiten Platz in der Gruppe H über 2000 ccm. Nach dem frühen Ausfall bei den 24h hofft Peter Festl (Hückeswagen) mit seinem Porsche GT3 dieses Mal auf den Sieg in der Gruppe N/F über 2000 ccm.
Mit über 20 Fahrzeugen ist die Gruppe H bis 2000 ccm erneut am stärksten besetzt. Vizemeister Bastian Hüttinger (Neuenstein) hätte mit seinem Ford Escort RS 2000 im Erfolgsfall die Möglichkeit, in der Meisterschaft richtig Boden gut zu machen. Aber die Opel Manta-Fraktion will endlich zurückschlagen, denn schnell, aber leider nicht problemlos, waren im bisherigen Saisonverlauf Marcus Müller (Bleialf) sowie Frank Diehl/Stefan Plate (Hof/Neunkirchen) unterwegs.
Vorläufiger Zeitplan:
Samstag, 15. Juli 2006:
09.30 bis 12.00 Uhr: technische Abnahme und Papierabnahme historisches Fahrerlager
12.30 Uhr: Fahrerbesprechung historisches Fahrerlager
13.00 Uhr: Start des ersten Fahrzeuges (Tribüne 13, 15 Runden Nürburgring-Nordschleife)
16.30 Uhr: Ziel des ersten Fahrzeuges
17.30 Uhr: Aushang der Ergebnisse (Bistro-Zelt Hazet-Fahrerlager)
18.30 Uhr: Siegerehrung (Bistro-Zelt Hazet-Fahrerlager)
(Alle Angaben ohne Gewähr)