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2006-06-14 13:47:25 - ks
24h: AGON will Top Ten Platzierung

Starten gut vorbereitet: Peters / Hahn / Koll / Schmidt-Staade
Am kommenden Wochenende startet auf dem Nürburgring das 34. ADAC 24h-Rennen (15. bis 18. Juni 2006) – der Höhepunkt der deutschen Motorsport-Saison. Das Team Agon Motorsport hat sein Ziel für den Eifel-Marathon klar definiert: Stefan Peters (Hamburg), Klaus Hahn (Stuttgart), Thomas Koll (Bad Münstereifel) und Jörn Schmidt-Staade (Essen) peilen im „Shake & Go“ Porsche 911 GT3 – bekannt aus der Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring – einen Platz unter den besten Zehn an. Am Ring feiert das Team übrigens eine Premiere: Für die Hattinger ist es der erste Einsatz beim 24h-Rennen überhaupt.

„Wir haben uns gewissenhaft und intensiv auf das Highlight des Jahres vorbereitet“, sagt Teamchef und Fahrer Jörn Schmidt-Staade. „Unsere Zielsetzung ist durchaus realistisch, vorausgesetzt es kommt nichts Unvorhergesehens dazwischen. Wenn unser Porsche problemlos durchfährt und wir unfallfrei bleiben, ist eine sehr gute Platzierung drin.“ Der „Shake & Go“ Porsche von Agon Motorsport zählt zu den stärksten Fahrzeugen im Feld. Hinzu kommt die Zuverlässigkeit, die Rennfahrzeuge der Marke Porsche seit Jahren in der „Grünen Hölle“ auszeichnet. „Das Starterfeld ist in diesem Jahr durch das Fernbleiben der Werksfahrzeuge schwächer als 2005 – damit steigen unsere Chancen auf ein gutes Abschneiden“, ist sich Schmidt-Staade sicher.

Am 20. Mai bestritt Agon Motorsport die Generalprobe zum 24-Stunden-Rennen. Der dritte Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring fiel buchstäblich ins Wasser und wurde nach starken Regenfällen vorzeitig abgebrochen. „Kein Problem“, meint Schmidt-Staade. „Schließlich gelten in der Theater-Welt verpatzte Generalproben auch als gutes Omen für eine gute Premiere. Und die feiern wir ja in diesem Jahr ebenfalls. Das gesamte Team ist sehr zuversichtlich.“

Das 34. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring beginnt für die Fahrer des „Shake & Go“ Porsche am Freitagmorgen um 10 Uhr mit dem ersten Zeittraining, zu dem 230 Fahrzeuge zugelassen sind. Einen guten Eindruck vom 24h-Feeling erleben Peters / Hahn / Koll / Schmidt-Staade dann im zweiten Zeittraining, dass von 19 Uhr an über vier Stunden in die Nacht hinein geht. Während die Fahrer auf der Strecke die Startplätze auskämpfen, verwandelt sich die Nürburgring Nordschleife in einen wahren Hexenkessel – die Veranstalter rechnen mit mehr als 200.000 Zuschauern. Der Start zur Hatz zwei Mal rund um die Uhr erfolgt am Samstag pünktlich um 15 Uhr.
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