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24h: H&R hat mehrere heiße Eisen im Feuer…

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Treten an, um zu gewinnen: Alzen/Alzen/Ludwig/Abt |
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| Vom 15. bis 18. Juni 2006 startet das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Ein großer Teil der 210 Fahrzeuge ist bei der Hatz zwei Mal rund um die Uhr mit Rennsport-Federn von H&R aus Lennestadt ausgestattet. Allen voran das Top-Team, die ausgesprochenen Favoriten auf den Gesamtsieg: Jürgen und Uwe Alzen, Klaus Ludwig und Christian Abt. Im Porsche 911 GT3 von Alzen-Motorsport trifft Erfahrung und Routine auf ausgefeilte Technologie und den puren Speed. „Wir treten an, um zu gewinnen. Alles andere wäre eine Enttäuschung“, gibt sich Uwe Alzen siegessicher.
Akribisch wurde der schwarz-silberne Porsche unter der Bewerbung von H&R Spezialfedern auf den Marathon in der „Grünen Hölle“ vorbereitet. Erst spät in der Nacht erloschen Tag für Tag die Lichter des Betzdorfer Rennstalls. Über den Winter komplett neu aufgebaut, lag das Hauptaugenmerk bei den ersten Rennen zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Setup des Zuffenhausener Sportwagens. „Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf den Start in die Saison zurück“, so Uwe Alzen, der im Jahr 2000 zum ersten Mal beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring ganz oben auf dem Podest stand. „Mein Bruder Jürgen und Klaus haben einen Podiumsplatz erringen können. Auf der anderen Seite gab es kleinere Rückschläge wie einen Unfall beim ersten Rennen, die wir zu verdauen hatten. Aber wer uns kennt, weiß, dass wir niemals den Kopf in den Sand stecken. Diese Rückschläge sind für uns ein Ansporn, noch härter zu arbeiten.“
Neben dem Top-Team vertraut eine Reihe weiterer Fahrzeuge auf das Know-How und die Technologie von H&R Spezialfedern. Da wären zum Beispiel Stephan Rösler, Andreas Kitzerow und Georg Silbermayr, die das Rennen im Lamborghini Gallardo GTR bestreiten. Das Team Lambo-Racing war im vergangenen Jahr das erste Team, das den italienischen Supersportler in der Langstreckenmeisterschaft auf die Nordschleife gebracht hat. Mittlerweile ist das Trio in der beliebtesten Breitensportserie Europas locker für eine Top-10-Platzierung gut. Über die Distanz könnte es also beim 24h-Rennen ganz weit nach vorne gehen.
Ein weiteres Team passt perfekt zur Unternehmensphilosophie von H&R Spezialfedern. Erst kurze Zeit auf dem Markt verfügbar, bringen Stefan Beil, Norbert Fischer, Dr. Edgar Althoff und Paul Hulverscheid den Porsche Cayman RS auf die Rennstrecke. H&R verkörpert diesen Pioniergeist bei jedem seiner Produkte. Das ehrgeizige Projekt des Kölner Rennstalls zählt auf den ersten Blick nicht zu dem unmittelbaren Favoritenkreis um Kampf um den Gesamtsieg. Primär geht es darum, Farbe in das große Starterfeld des Langstreckenklassikers zu bringen. Wenn über den Verlauf des Rennens alles gut läuft, ist dennoch eine vordere Platzierung denkbar - 24 Stunden sind sehr lang.
In einer anderen Liga - aber nicht weniger spektakulär - kämpfen die vier Fahrzeuge, von Fleper-Motorsport aus Lennestadt. Komplett mit Rennfedern „vom Nachbarn“ ausgestattet, geht es um den Sieg in einer der mehr als 20 Fahrzeugklassen, in der die Teilnehmer des Rennens starten. Als reines Damenteam treten Nicole Müllenmeister, Petra Beyrer, Jutta Beisiegel und Carola Esser-Feyen im neuen Honda Civic 1.8 Sport in der Klasse der VLN-Serienwagen bis 1.850 ccm Hubraum an.
Viel Spannung bietet die Honda Civic Cup-Klasse, starten hier doch alle Teams auf nahezu identischem Material. Drei Honda Civic Type-R von Fleper sind hier vertreten - traditionsgemäß giftig grün lackiert: Alex Kikireshko / Alex Mochanov / Valery Gorban aus der Ukraine, Dr. Joachim Steidel / Herbert von Danwitz / Marcel Hoppe sowie Norbert Bermes / Harald Thönnes. Die Vorzeichen stehen gut, denn die Sauerländer Flotte konnte in der Vergangenheit ein ums andere Mal im Civic-Cup überzeugen. |  |