…dass das 24h-Rennen auf dem Nürburgring die bekannteste Einzel-Motorsport-Veranstaltung in Deutschland ist? 71 Prozent der Deutschen kennen den Megaevent. Ein Umfrage ergab, dass sich 33,7 Millionen Menschen ab 14 Jahren für Motorsport interessieren.
…dass das 24h-Rennen den höchsten Männeranteil unter den Zuschauern hat? 82 Prozent der Fans sind männlich, bei der Formel 1 sind es nur 74 Prozent.
…dass in diesem Jahr 220 Fahrzeuge zum Start zugelassen sind? Zum Training treten derer 230 an. In den vergangenen Jahren waren nach dem Zeittraining nur 210 Fahrzeuge startberechtigt.
…dass Nürburgring-Hauptgeschäftsführer Dr. Walter Kafitz alle Menschen bedauert, die „das Rennen nur im TV verfolgen werden“?
…dass sich Klaus Ludwig sehr freut, auch als „alter Mann“ noch dabei sein zu können? Der Routinier feiert in diesem Jahr seinen 57 Geburtstag.
…„Mister Nürburgring“ Klaus Ludwig sich nicht mehr als Rennfahrer bezeichnet, sondern als Hobby-Pilot?
…dass der Topspeed des Alzen-Porsche jenseits der 290 km/h liegt? Moderator Oliver Hilger während der 24h-Pressekonferenz in Köln: „Der Uwe hat so ein selbstgefälliges Grinsen auf den Lippen - es sind sicherlich 297,8 km/h.“
…Maserati beim 24h-Rennen mit dem Werkseinsatz an die Erfolge aus den 50er und 60er Jahren anknüpfen will? Der Wagen der Renn-Rentner Jacques Lafitte, Richard Meaden, Patrick Hong und Gianni Giudici startet traditionell in roter Lackierung.
…die Italiener ohne echte Nordschleifen-Erfahrung ins Rennen gehen? Michael Bartels: „Wir wollen in erster Linie nach 24 Stunden die Zielflagge sehen.“
…Dirk Adorf bei Testfahrten auf dem Nürburgring am Mittwoch die erste komplette Runde mit dem neuen Raeder-Lambo absolvierte? Im Training zum dritten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring blieb die Rennflunder in der ersten Trainingsrunde auf der Strecke.
…auch eine handvoll weiterer Teams noch vor der Pressekonferenz am Mittwoch auf der Nordschleife getestet haben? Der Scheid-BMW wurde ebenso gesichtet, wie die Porsche von Alzen- und Land-Motorsport und die grün-weiße Zakspeed-Viper.
…die Nachwuchsfahrer die DTM mittlerweile interessanter finden als die Formel 1? Bei der 24h-Pressekonferenz äußerten sich zwei junge Teilnehmer des Kart-Corso eindeutig über ihre Zukunftspläne: „Die Formel 1 ist nicht schlecht, aber ich will später mal in die DTM.“