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Procar Div. 1: Bei der Weltmeisterschaft zu Gast

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Hofft auf Saisonsieg Nummer zwei: Mathias Schläppi |
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| Am kommenden Wochenende geht es in der Motorsport Arena Oschersleben wahrhaft weltmeisterlich zu: Die FIA Tourenwagen-WM (WTCC) gastiert in der Magdeburger Börde und die ADAC Procar absolviert im Rahmenprogramm nur eine Woche nach dem Auftritt auf dem Nürburgring den siebten und achten Saisonlauf. Deutschlands Tuner- und Breitensportserie Nummer eins bekommt dabei meisterlichen Besuch, denn zwei BMW 120 d für die amtierende VLN-Meisterin Claudia Hürtgen (Aachen) und den amtierenden Privatfahrer-Champion der WTCC, Marc Hennerici (Mayen) stehen mit am Start. Die beiden Dieselrenner sind zwar nominell in die Division 3 der ADAC Procar eingeordnet, doch die reinrassige Renntechnik der Fahrzeuge ermöglicht Rundenzeiten, mit denen die Diesel-1er fast mit den Super-2000-Fahrzeugen der Division 1 mithalten können.
Division 1: Radermecker will Siegesserie weiterführen
Der Tabellenführer lässt sich durch die Gaststarter nicht beirren: Vincent Radermecker will mit seinem Maurer-Chevrolet Lacetti einmal mehr die volle Punktzahl holen, wie zuletzt auf dem Nürburgring und dem EuroSpeedway. „Ich komme diesmal mit einem richtig guten Gefühl nach Oschersleben“, sagt der Belgier, der beim Saisonauftakt an gleicher Stelle noch mit Technikproblemen zu kämpfen hatte. „Inzwischen habe ich mir in der Procar einen kleinen Vorsprung herausfahren können und bin jetzt gespannt wie ein Flitzebogen. Mein Gefühl sagt mir, dass wir besser geworden sind und es wird interessant, wie die Rundenzeiten im Vergleich zum Saisonauftakt ausfallen werden.“ Elf Zähler sind es, die Radermecker auf den amtierenden Meister Mathias Schläppi (Schweiz, Toyota Corolla T-Sport) herausfahren konnte. Die beiden Spitzenpiloten wiederum haben sich vom Rest der Division absetzen können – der drittplatzierte Rustem Teregulov (Russland, BMW 320i) liegt weitere 14 Punkte hinter Schläppi. Doch der Rennausgang ist keineswegs eine ausgemachte Sache. Radermecker profitierte am Nürburgring von den Positionskämpfen seiner Verfolger, zu denen auch sein Teamkollege Rainer Bastuck (Lebach) und Schläppis Teamkollege Philip Geipel (Plauen) gehörten.
Chancenlos blieb dagegen Schläppi, der durch eine defekte Aufhängung zurückfiel. „Zwei zweite Plätze wären auf jeden Fall drin gewesen“, erklärt der Schweizer, „aber ob ein Sieg machbar war, weiß ich nicht: Vincent hat zu Beginn ein paar unglaublich schnelle Runden gefahren, und das ist im Sprintrennen entscheidend für den Erfolg. Nun steht die Motorsport Arena auf dem Programm, wo Schläppi den bislang einzigen Rennsieg gegen den belgischen Konkurrenten holte. Keine Frage: Den würde er gerne wiederholen. „Wir sind mit der Abstimmung des Corolla mittlerweile auf einem guten Stand“, weiß der Schweizer. „Entscheidend ist, dass nun auch die letzten verbleibenden Details funktionieren – dann können wir die Lücke zu den Lacetti schließen, denn ich glaube, die Chevrolet haben ihr Potenzial schon weiter ausgereizt als wir. Und wie es dann ausgeht – das ist Racing.“ Ebenso gerne würde sicherlich sein junger Teamkollege an die Performance vom Nürburgring anknüpfen: Philip Geipel holte im ersten Lauf den zweiten Platz und lag im zweiten Heat auf gleicher Position, bevor er seinen Corolla nach einem Fahrfehler aus den Reifenstapeln bergen lassen musste. Dass ihm die Motorsport Arena liegt, bewies er jedenfalls schon zu Saisonbeginn mit einem dritten und einem zweiten Platz.
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