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Procar Div. 1: Radermecker baut Führung aus

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Sieger in der Eifel: Vincent Radermecker |
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| „Das sah von außen wieder viel einfacher aus, als es wirklich war“, grinste Doppelsieger Vincent Radermecker nach den beiden Läufen auf dem Nürburgring. Auch diesmal war das Erfolgsrezept des Belgiers einfach: „Gute Vorbereitung, guter Start und schnelle Runden zu Beginn – das ist im Sprintrennen entscheidend. So entstand eine Lücke, die mir den Sieg gesichert hat.“
Während der Spitzenreiter ungestört seine Führung im Championat ausbauen konnte, übernahmen andere die Rolle des Entertainers: Radermeckers Teamkollege Rainer Bastuck (Lebach) lieferte sich im ersten Lauf gemeinsam mit Philip Geipel (Plauen, Toyota Corolla T-Sport) ein sehenswertes Duell, das der Youngster im Toyota nach deutlichem Lackaustausch für sich entscheiden konnte. „Das war gar nicht nach meinem Geschmack“, lachte Bastuck anschließend, „denn ich war eigentlich schneller. Naja – für mich war das ärgerlich, aber für die Zuschauer immerhin eine gute Show.“
Der Toyota-Youngster erlebte dafür im zweiten Lauf eine bittere Stunde: Auf Platz zwei liegend rutschte er in der letzten Runde ins Abseits. Geipel: „Das war unglaublich ärgerlich. Ich bin untröstlich. Vor der Kurzanbindung gibt es eine Welle, die ich das ganze Wochenende sauber umfahren habe. Und dann habe ich sie in der allerletzten Runde voll beim Bremsen erwischt. Das Auto war nicht mehr zu halten. Jetzt habe ich den zweiten Platz verloren und obendrein sinnlos Material kaputt gemacht.“ Die zweite Position übernahm der Russe Rustem Teregulov (BMW 320i), der damit sein bislang bestes Saisonergebnis feiern konnte. Zuvor hatte er sich schon einen Fight mit Rainer Bastuck geliefert, bei dem der Saarländer im Lacetti erneut das Nachsehen hatte: Nach einem Dreher der beiden Konkurrenten fiel Bastuck zurück und der russische Bankier konnte sich absetzen: „Ich hatte einen tollen zweiten Lauf“, schilderte er. „Ich nehme an, Rainer Bastuck hat mich einfach nicht gesehen – nach der Berührung war unser Fight dann beendet. Ich vermute, seine Reifen waren hinüber.“ In beiden Läufen chancenlos blieb der amtierende Meister Mathias Schläppi. Der Schweizer machte die durchwachsene Bilanz der Toyota-Mannschaft von TSF-YACO-Racing vollständig: „Ich habe gekämpft ohne Ende“, sagte er im Ziel. „In beiden Läufen ging die Aufhängung vorne kaputt. Dazu war im zweiten Lauf auch noch die Sperre defekt, und bei jedem Gasgeben drehten die Räder durch – damit war gar nichts zu gewinnen.“ Der dritte Platz im zweiten Rennen blieb sein bestes Ergebnis. |  |