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2006-05-28 01:57:18 - ks
Supercup: Lietz auf Pole - Alzen Startplatz fünf

Uwe Alzen geht als bester Deutscher von Startplatz fünf ins Rennen
Zwei Wochen nach der ersten Pole Position von Richard Lietz (Österreich) steht der 22-Jährige beim fünften Lauf des Porsche-Michelin-Supercup in Monte Carlo erneut auf dem ersten Startplatz. Wie schon zuvor in Barcelona sicherte sich der Österreicher die Spitzenposition acht Minuten vor dem Ende des Qualifikationstrainings. Für den 3,3 Kilometer langen Stadtkurs an der Cote d’Azur benötigte er 1:37,646 Minuten.

Nur zwei Hundertstel Sekunden hinter Lietz folgt der derzeitige Tabellenführer Richard Westbrook (Großbritannien). Der 30-jährige Brite, der in diesem Jahr bereits zwei Siege errang, überquerte im vergangenen Jahr den Zielstrich im Fürstentum Monaco als Vierter.

Noch spannender als der Kampf um Platz eins gestaltete sich das Duell um die Positionen in der zweiten Startreihe. David Saelens (Belgien) verdrängte den amtierenden Supercup-Champion Alessandro Zampedri (Italien) auf den vierten Startplatz, indem der Belgier die letzte Runde des Qualifyings in 1:37,731 Minuten bewältigte. Saelens, der den vierten Wertungslauf in Spanien gewann, bestreit das 16-Runden-Rennen am Samstag von Platz drei.

Auf Platz fünf und sechs folgen die beiden deutschen Rennfahrer Uwe Alzen (Betzdorf) und Christian Menzel (Kelberg). Lance David Arnold (Duisburg) und Jan Seyffarth (Querfurt-Leimbach) starten als UPS Porsche Junioren von Position zehn und elf. Gastfahrer Bruno Senna (Brasilien), der auf Einladung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, zum ersten Mal an einem Rennen in Monaco teilnimmt, beendete das Qualifikationstraining auf Rang 22.

Colin McRae, der am Nürburgring zum ersten Mal am Porsche-Michelin-Supercup teilgenommen hatte, bestreitet das Rennen am Samstag von Position 14. Der Rallye-Weltmeister von 1995 verbesserte sich damit um acht Plätze im Vergleich zu seinem ersten Start, wo er das Qualifikationstraining auf Rang 22 beendet hatte.

Nach einem Unfall im Freien Training am Donnerstag nahm Fabrice Walfisch (Frankreich) nicht am Qualifying teil. Walfisch, der derzeit Platz drei in der Fahrerwertung belegt, war zu einer vorsorglichen Untersuchung im Krankenhaus, wobei keine Verletzungen festgestellt wurden. Bei dem Rennen in Silverstone (11. Juni 2006) wird der Franzose wieder am Start sein.

Die Fernsehsender „Premiere“ und „Eurosport“ übertragen das Rennen am Samstag (27. Mai 2006) live ab 12.30 Uhr.

Richard Lietz (Pole Position): „Es war heute sehr schwierig eine gute Zeit zu erzielen. Eine wirklich freie Runde gab es praktisch nicht. Dennoch hat es mit meiner zweiten Pole nach Barcelona geklappt. Darüber bin ich sehr glücklich. Hier in Monaco auf Startplatz eins zu stehen ist ein tolles Gefühl. Für morgen hoffe ich, dass ich mehr Glück habe als bei dem Rennen in Spanien.“

Richard Westbrook (Startplatz zwei): „Mit dem Start aus der ersten Reihe bin ich nicht hundertprozentig zufrieden. Ich hätte heute definitiv die Pole Position herausfahren können. Leider hatte es immer wieder eine Trainingsunterbrechung gegeben, wenn ich gerade auf einer schnellen Runde unterwegs gewesen bin. Die Strecke in Monaco liebe ich und beim Rennen werde ich beweisen, dass hier noch mehr drin ist.“

David Saelens (Startplatz drei): „Es sah so aus, als hätte ich zum Schluss nochmals richtig Glück gehabt. Richtig ist aber, dass ich auf meiner letzten Runde, in der ich auf Startplatz drei vorgefahren bin, zwei Elfer überholt habe. Das heißt, für morgen erwarte ich nochmals eine Steigerung. Zumal der Stadtkurs hier einfach traumhaft ist. Dass mein Teamkollege Fabrice nicht am Start sein kann, ist wirklich sehr schade. Zusammen mit ihm macht es einfach doppelt so viel Spaß.“

Bruno Senna (Startplatz 22): „Um ehrlich zu sein, bin ich nicht sehr glücklich mit meinem Ergebnis. Mit dem ersten Satz Reifen hatte ich immer einen langsameren Wagen vor mir. Das war wirklich schade, weil sich der Elfer toll fuhr. Beim zweiten Satz hatte ich dann plötzlich Probleme mit der Federung und der Steuerung. Das Auto vibrierte sehr stark und wurde auf Grund der vielen Bodenunebenheiten sowie Belagwechsel sehr unruhig. Auf das Rennen am Samstag freue ich mich jedoch sehr.“


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