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WRC: Grönholm deutlich vorne

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Grönholm fuhr auf der ersten Etappe einen satten Vorsprung heraus |
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| Mit einem solchen Vorsprung hatte das Blue Oval wahrscheinlich selbst nicht gerechnet: nach sechs der 18 Wertungsprüfungen bei der Rallye Sardinien, dem siebten Lauf zur World Rally Championship, führt Marcus Grönholm mit 35,4 Sekunden Vorsprung auf Sebastien Loeb im Citroen Xsara. Mikko Hirvonen im zweiten Werks-Ford Focus liegt mit etwas mehr als einer Minute Rückstand auf Rang drei.
Große Enttäuschung dagegen bei Subaru: Sowohl Petter Solberg als auch Chris Atkinson klagten über zu weiche Reifen. Petter Solberg hatte zudem seine üblichen Hollywood-Einlagen inklusive Dreher und sonstiger Kaltverformungen. Nach WP fünf gab der Norweger sogar nach mehreren Reifenschäden auf, kassierte für WP sechs fünf Strafminuten und hofft, morgen Dank SupeRally wieder an den Start zu gehen.
Sebastien Loeb begann den Tag ruhig. Als erster auf der Strecke, klagte der Franzose ohnehin über seine Rolle als „Straßenfeger“. Während Grönholm drei deutliche Bestzeiten in Sardiniens Staub brannte, büßte der Doppelweltmeister über 40 Sekunden ein. Hirvonen lag bis zum Mittagservice auf Rang zwei.
Nachmittags startete Loeb dann eine Aufholjagd, setzte zwei Bestzeiten und musste sich nur auf der Finalprüfung mit 0,1 Sekunden Grönholm geschlagen geben. Für den zweiten Tag ist somit reichlich Spannung angesagt, wobei angezweifelt werden darf, ob Loeb wirklich volles Risiko eingehen will oder ob ihm aufgrund seines großen Vorsprunges in der WM-Tabelle nicht acht Punkte für Rang zwei reichen.
Unterschiedliche Mienen beim OMV-Peugeot-Team: Während Henning Solberg auf den guten vierten Platz liegt, traf Manfred Stohl einen Stein und klagte anschließend über Fahrwerksprobleme. Mehr als Rang 12 mit fast vier Minuten Rückstand war für den Österreicher bislang nicht möglich.
Bei Stobart-M-Sport musste Matthew Wilson bereits einpacken. In WP eins traf der Brite einen Stein, in WP drei würgte er den Motor ab. Nur eine Prüfung später gab es Probleme mit der Motorelektronik, ehe dann in WP fünf ein Unfall die Fahrt endgültig beendete.
Chancenlos waren die Skodas: Francois Duval klagte über mangelnden Grip und ist als bester Fabia-Pilot elfter. Andreas Aigner liegt auf Rang 14, während Red Bull-Teamkollege Harri Rovanperä nach WP fünf mit defektem Differential aufgeben musste.
Gesamtklassement nach 6 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Ford WRT: Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (Ford Focus 06) 1:33.39,9 Stunden
2. Kronos WRT: Sebastien Loeb/Daniel Elena (Citroën Xsara) + 35,4 Sekunden
3. Ford WRT: Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (Ford Focus 06) + 1.04,2 Minuten
4. OMV Peugeot Norway: Henning Solberg/Caro Menkerud (Peugeot 307) + 1.44,5 Min.
5. Kronos WRT: Daniel Sordo/Marc Marti(Citroën Xsara) + 2.04,3 Min.
6. Pirelli Competizione: Gianluigi Galli/Giovanni Bernacchini (Peugeot 307) + 2.06,8 Min.
7. Subaru WRT: Chris Atkinson/Glenn MacNeall (Subaru Impreza 06) + 2.14,1 Min.
8. Kronos WRT: Xavier Pons/Carlos Del Barrio (Citroën Xsara) + 2.29,6 Min.
9. Jussi Valimäki/Jarko Kalliolepo (Mitsubishi Lancer) + 2.54,2 Min.
10. RedDevil: Kristian Sohlberg/Tomi Tuominen (Subaru Impreza) + 3.16,1 Min.
11. First Motorsport: Francois Duval/Patrick Pivato (Skoda Fabia) + 3.57,0 Min.
12. OMV Peugeot Norway: Manfred Stohl/Ilka Minor (Peugeot 307) + 3.57,6 Min.
13. Stobart M-Sport: Kosti Katajamäki/Timo Alanne (Ford Focus 04) + 4.09,0 Min.
14. Red Bull Skoda: Andreas Aigner/Timo Gottschalk (Skoda Fabia) + 6.49,0 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 6: Red Bull Skoda: Harri Rovanperä/Risto Pietilainen (Skoda Fabia) Differential
nach WP 5: Petter Solberg/Philip Mills (Subaru Impreza 06) mehrere Reifenschäden
WP 5: Stobart M-Sport: Matthew Wilson/Michael Orr (Ford Focus 04) Unfall |  |