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Mini: Erster Sieg für Maximilian Werndl in der Mini Challenge

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Das Podium in der Mini Challenge am Samstag: Halm, Sieger Werndl und Jäger |
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| Der Sieger des dritten Wertungslaufs der Mini Challenge 2006 heißt Maximilian Werndl. Der 18-jährige Schüler erwischte auf dem Nürburgring einen perfekten Start und schob sich sofort an dem aus der Pole-Position gestarteten Thomas Jäger vorbei. Die Führung gab er über die komplette Renndistanz von acht Runden nicht mehr ab. „Das ist genial – mein erster Sieg in der Mini Challenge! Vom Start weg lief alles optimal“, schwärmte Werndl nach seinem Sieg vor beeindruckender Formel-1-Kulisse.
Bei dem Rennen, das im Rahmen des Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring ausgetragen wurde, fuhr Stephanie Halm auf den zweiten Platz. Die 21-jährige ging in der zweiten Runde mit einer beherzten Attacke an Thomas Jäger vorbei. Der ehemalige DTM-Pilot, der aufgrund seines Doppelsiegs in Imola an diesem Wochenende 50 Kilogramm Platzierungsgewicht an Bord seines Mini Cooper S hat, konnte nicht kontern. Steffi Halm überglücklich: „Nach dem Auftakt in Imola – wo ich gar nicht in Fahrt kam – tut dieser Podiumsplatz richtig gut. Ich wollte hier unbedingt punkten.“
Spannende Positionskämpfe kennzeichneten das Renngeschehen hinter der Spitze. Jocke Mangs, Steve Kirsch, Oliver Götz, Jürgen Schmarl, Fabian Plentz und Erwin Piro lieferten dem Formel-1-Publikum am Nürburgring packende Rennszenen. Erwin Piro, der als Fünfter ins Ziel kam, wurde als bester Gentleman Driver (älter als 50 Jahre) gewertet. Pech hatte hingegen Bernhard Laber, der nach einer Kollision mit Fabian Plentz kurz vor Schluss ausfiel. „Ich musste irgendwann probieren, weiter nach vorne zu fahren. Nachdem ich letztes Jahr hier gewinnen konnte, dachte ich, heute geht vielleicht wieder etwas“, ärgerte sich der Regensburger. Mini Challenge Markenbotschafter Alexander Burgstaller äußerte sich wenig zufrieden mit dem Rennverlauf: „Nach einem kleinen Crash im Qualifying stimmte irgendetwas mit dem Auto nicht. Leider haben wir den Fehler nicht gefunden“, analysierte der Mini Challenge Meister aus dem
Jahr 2004, der nachträglich noch eine Zeitstrafe hinnehmen musste und dadurch nur auf dem 25. Platz gewertet wurde. Unterschiedliche Erfolge verbuchten die prominenten Teilnehmer der Mini Challenge. Stunt-Profi und TV-Produzent Hermann Joha beendete das Rennen auf Platz 18. „Ich hatte einen Dreher zu Rennbeginn. Dann musste ich mich wieder nach vorne kämpfen, das war schwierig.“ Ähnlich erging es Schauspieler René Steinke. Der von Startplatz 29 ins Rennen gegangene Star der RTL-Serie „Alarm für Cobra 11“ verlor nach einer Kollision wertvolle Plätze und beendete das Rennen als 34. Axel Stein, der im Red Nose Day Mini antrat, war mit seinem 29. Platz hochzufrieden. „Das war super! Gleich in der ersten Runde habe ich vier Fahrer überholt“, freute sich er der TV-Comedian („Axel will’s wissen“). „Morgen leg ich noch einen Zahn zu“, richte er den Blick bereits auf den Start zum vierten Wertungslauf am Sonntag (7. Mai, 11.05 Uhr). |  |