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2006-04-30 15:34:49 - ks
F3 Euro: Kazuki Nakajima feiert Premierensieg

Feierte seinen ersten Sieg auf dem EuroSpeedway: Kazuki Nakajima
Kazuki Nakajima (Manor Motorsport) feierte seinen ersten Sieg in der Formel 3 Euro Serie. Der Japaner entschied das vierte Saisonrennen am EuroSpeedway Lausitz nach 24 Runden für sich. Auf dem zweiten Platz wurde Richard Antinucci (HBR Motorsport) abgewinkt, Paul di Resta (ASM Formule 3) belegte den dritten Rang. Der Schotte hat sich damit die Führung in der Gesamtwertung gesichert.

Kazuki Nakajima reihte sich am Start nur hinter Guillaume Moreau (Signature-Plus) ein, doch der Franzose startete zu früh. Als er zu seiner Strafe antrat, übernahm Nakajima die erste Position. Der Sohn des ehemaligen Formel-1-Fahrers Satoru Nakajima hatte nach 24 Runden einen Vorsprung von 7,423 Sekunden auf den Zweitplatzierten Richard Antinucci. Der US-Amerikaner, Neffe des ehemaligen Indy-500-Gewinners Eddie Cheever, freute sich über sein erstes Podium in der Formel 3 Euro Serie.

Mit einem dritten Rang vor Romain Grosjean (Signature-Plus) übernahm Paul di Resta den ersten Platz in der Gesamtwertung. Damit verdrängte er Sebastian Vettel (ASM Formule 3) von der Tabellenspitze. Der Heppenheimer kam im Rennen nicht über den sechsten Rang hinaus und liegt nach vier Läufen punktgleich mit Esteban Guerrieri (Manor Motorsport) auf dem zweiten Platz der Formel 3 Euro Serie.

Kazuki Nakajima (Manor Motorsport): „Ich habe relativ schnell gemerkt, dass Guillaume Moreau vor mir einen Frühstart hatte. Deswegen machte ich nach vorne keinen Druck. Mein Auto lag super, ich bin das ganze Rennen lang am Limit gefahren. Es sah von außen einfacher aus, als es tatsächlich war. Ich bin das Rennen konzentriert nach Hause gefahren.“

Richard Antinucci (HBR Motorsport): „Nachdem ich einen guten Start hatte, wusste ich, dass es für die anderen sehr schwierig wird, mich zu überholen, da der EuroSpeedway dazu nicht soviele Möglichkeiten bietet. Mit HBR im vierten Rennen bereits auf das Podium zu fahren ist super, da wir erst so kurz zusammenarbeiten.“

Paul di Resta (ASM Formule 3): „Mein Start war so gut, dass es mich fast selbst überrascht hat. Wichtig war, dass ich keinen Fehler machte und in die Punkte fahren konnte. Vor allem das zählt für den Kampf um den Titel.“
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