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WRC: Loeb enteilt, drei Peugeot unter den ersten fünf

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Die beiden OMV-Piloten liegen dicht beieinander |
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| Mit 19,8 Sekunden Vorsprung startete Sebastien Loeb in die zweite Etappe zur Rallye Argentinien. Aber es war nicht der zweitplazierte Petter Solberg, der zur Attacke blies und die ersten Bestzeiten markierte, sondern Marcus Grönholm, der Dank SupeRally wieder mitfahren durfte. Als 20. nahm der Finne den Tag in Angriff, als zehnter rollte er ins Etappenziel.
Im Verlauf des Vormittages büßte Solberg Sekunde um Sekunde auf Loeb ein, nachmittags machte „Mr. Hollywood“ dann wieder Boden gut. Unterm Strich verdoppelte sich der Vorsprung des Weltmeisters und dem Argentinien-Sieg dürfte eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Fakt ist allerdings auch, daß die Kombination Loeb-Citroen-BF Goodrich auf Schotter bei weitem nicht so überlegen ist wie auf Asphalt.
Das beweist auch die Tatsache, daß Loeb bislang „nur“ fünf der 18 Bestzeiten markierte und drei privat eingesetzte Peugeot 307 auf den nächsten Plätzen folgen. Gianluigi Galli festigte hierbei seinen dritten Gesamtrang und peilt nach dem vierten Rang in Schweden sein bestes Saisonergebnis an.
Dahinter wird es allerdings noch einmal richtig spannend, denn die beiden OMV-Piloten Henning Solberg und Manfred Stohl sind nur durch 4,3 Sekunden getrennt. „Bis auf einige kleinere Probleme lief alles bislang sehr gut. Natürlich haben wir den Background eines von Bozian Racing perfekt vorbereiteten Autos. Außerdem ging das Peugeot 307 WRC hier in Argentinien immer sehr gut. Ich werde alles daran setzten, diesen Platz zu behalten“, meinte der ältere Bruder von Petter.
Für Manfred Stohl war der Vormittag ein Tanz auf dem Drahtseil. Die falsche Reifenwahl machte den Peugeot 307 WRC auf dem matschigen Untergrund beinahe unfahrbar. Die fast logische Konsequenz waren zwei Dreher, die Stohl viel Zeit, den vierten Platz und die Chance aufs Podium kosteten. Am Nachmittag lief es dann wieder besser und der Wiener kam dicht an seinen Teamkollegen heran. Stohl: „Das wird am Sonntag noch ganz heiß. Ich werde sicher alles daran setzen um vorbeizukommen. Und vielleicht passiert dann weiter vorne auch noch was. Die beiden Sonderprüfungen ,El Condor’ und ,Mina Clavero’ zählen sicher zu den härtesten Prüfungen in der WRC. Da sollte ich meine Erfahrung ausspielen können.“
Gesamtklassement nach 18 von 22 Wertungsprüfungen:
1. Kronos WRT: Sebastien Loeb/Daniel Elena (Citroën Xsara) 3:31.03,6 Stunden
2. Subaru WRT: Petter Solberg/Philip Mills (Subaru Impreza 06) + 43,1 Sekunden
3. Pirelli Competizione: Gianluigi Galli/Giovanni Bernacchini (Peugeot 307) + 2.36,4 Minuten
4. OMV Peugeot Norway: Henning Solberg/Caro Menkerud (Peugeot 307) + 3.36,8 Min.
5. OMV Peugeot Norway: Manfred Stohl/Ilka Minor (Peugeot 307) 3.41,1 Min.
6. Kronos WRT: Daniel Sordo/Marc Marti (Citroën Xsara) + 5.04,0 Min.
7. Subaru WRT: Chris Atkinson/Glenn MacNeall (Subaru Impreza 06) + 5.22,7 Min.
8. Stobart M-Sport: Luis Perez-Companc/Jose Maria Volta (Ford Focus 04) + 9.26,6 Min.
9. Stobart M-Sport: Matthew Wilson/Michael Orr (Ford Focus 04) + 9.37,5 Min.
10. Ford WRT: Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (Ford Focus 06) + 14.20,8 Min.
11. Gareth MacHale/Paul Nagle (Ford Focus) + 14.38,5 Min.
wichtige Ausfälle:
nach WP 8: Ford WRT: Mikko Hirvonen/Jarmo Lehtinen (Ford Focus 06) Motor
WP 8: Ford WRT: Marcus Grönholm/Timo Rautiainen (Ford Focus 06) Motor
WP 6: Kronos WRT: Xavier Pons/Carlos Del Barrio (Citroën Xsara) Unfall
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