Procar: Punktgleiches Führungstrio in der Division 2
Laufsieg im zweiten Rennen: Tobias Pfister
In der Division 2 für 1600-ccm-Produktionswagen können sich gleich drei Fahrer nach dem Wochenende über die Tabellenführung freuen. Tobias Pfister (Freiburg), Michael Bohrer (Merzig) und Guido Thierfelder (Troisdorf), alle Citroën Saxo VTS, liegen nach den beiden Läufen in der Motorsport Arena Oschersleben mit jeweils 14 Punkten in Führung. Den Sieg im ersten Lauf holte mit Thomas Mühlenz (Recklinghausen) ein weiterer Saxo-Pilot. Er liegt nun mit 12 Zählern auf Rang vier des Klassements.
„Im ersten Rennen habe ich einen schlechten Start erwischt und bin dann im Kampfgetümmel auch noch bis auf Platz vier durchgereicht worden“, schildert Mühlenz. „Aber dann konnte ich wieder aufholen und startete mit Tobias Pfister im Formationsflug eine Aufholjagd.“ Den Freiburger konnte Mühlenz nach einem Ausritt überholen und auch am bis dahin in Führung liegenden Michael Bohrer ging er noch vorbei. „Das ist natürlich ein Klasse-Ergebnis, bei dem auch die Umstände ein wenig mitgeholfen haben. Im zweiten Rennen hatte ich eine Berührung mit Guido Thierfelder und bin weit zurückgefallen.“ Das bessere Ende hatte diesmal Tobias Pfister, der vor Guido Thierfelder und Michael Bohrer im Ziel einlief. „Im zweiten Lauf war die erste Runde sehr turbulent“, grinste der Freiburger im Ziel. „Ich hatte einen guten Start und habe mir zuerst einen Fight mit Michael Bohrer geliefert. Ab Runde zwei lag ich dann in Führung, konnte meinen Vorsprung ausbauen und kontrolliert bis ins Ziel halten.“
Doppelsieg für Daniel Keilwitz
Ein breites Grinsen hatte bei der Siegerehrung der Villinger Daniel Keilwitz (Alfa 147 JTD). Er hatte in Oschersleben ein Traum-Wochenende mit einem Doppelsieg in der für Turbodiesel-Fahrzeuge reservierten Division 3 gekrönt. „Die Rennen waren fast ereignislos, so perfekt lief es“, freute er sich. Schon im Zeittraining holte Keilwitz vor Uwe Reich (Alfa 147 JTD) die Bestzeit in der Division und ebenso lauteten auch die Platzierungen im Ziel beider Rennen.
Riesenpech hatte dagegen die Mannschaft der RSG Wolfsburg, die mit zwei VW Golf 2.0 TDI angereist waren: Der als Trainingsdritter ins Rennen gestartete Stefan Michels (Bleialf) übernahm zwar im Rennen zunächst die Führung, schied aber schon früh nach einem heftigen Dreher in der Sachsen-Anhalt-Kurve aus. Damit war der Weg frei für das Führungsduo, das mit Matthias Kaul (Ostheim) als drittem auf dem Siegerpodest ergänzt wurde.