 |
Formel Renault: Filipe Albuquerque gewinnt zweiten Saisonlauf

|
 |
Nach dem Dreher von Chris van der Drift hatte Filipe Albuquerque freie Bahn |
 |
 |
 |
 |
| „Ein super Rennen, es hätte nicht besser laufen können“, schwärmte Filipe Albuqerque nach dem zweiten Lauf der Formel Renault NEC in der Motorsport Arena Oschersleben. Der Portugiese übernahm in der ersten Kurve die Führung, nachdem Pole-Pilot Chris van der Drift von der Bahn gerutscht war. Auf den Plätzen zwei und drei beendeten Sergey Afanasiev und Xavier Maassen den zweiten Meisterschaftslauf.
Der Vortagessieger und Trainingsschnellste Chris van der Drift musste seinen Traum vom Doppelsieg in der Formel Renault NEC bereits nach den ersten Metern begraben: Der Neuseeländer geriet im Starttumult mit seinem Nebenmann Filipe Albuquerque aneinander, rutschte über die Kerbs und musste sich am Ende des Feldes einreihen. Riesenenttäuschung auch für seinen Kollegen im Team JD-Motorsport, Kasper Andersen, der am Vortag als Drittplatzierter auf dem Siegerpodeststand: Dem hochmotivierten Dänen starb beim Start der Motor ab - auch er musste eine Aufholjagd von hinten starten.
Vorneweg eilte Felipe Albuquerque dem Feld davon und ließ keinen Zweifel an seinen Siegesambitionen. „Ich hatte einen prima Start, konnte gut pushen und schnell einen sicheren Abstand herausfahren. Bis zum Ende hatte ich das Rennen unter Kontrolle“, resümierte der Pilot der Motopark Academy strahlend.
Währenddessen hatte sein Hintermann Sergey Afanasiev alle Mühe, den munter attackierenden Xavier Masssen in Schach zu halten. Mit zunehmender Renndistanz spitze sich der Kampf um den zweiten Platz zu, doch Maassen schaffte es nicht, an dem Russen vorbei zu ziehen. „In den letzten Runden hatte ich große Probleme, das Auto untersteuerte stark“, erklärte der Fahrer des Lukoil Racing-Teams.
Der Niederländer Maasen, der seinen dritten Platz im Rennen vorübergehend an den drängelnden Teenager John Edwards abgeben musste, zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Wie bereits am Vortag hatte ich in den ersten runden Probleme mit dem Setup“, sagte der JD-Pilot, der im Auftaktrennen den zweiten Platz belegt hatte. „Ich war zwar dicht an Sergey dran, aber es reichte einfach nicht. Zudem ist es sehr schwer, auf diesem Kurs zu überholen“, bilanzierte er.
Für den 15-jährigen Amerikaner John Edwards blieb es beim vierten Platz, hinter ihm belegte Atte Mustonen den fünften Rang.
Vortagessieger Chris van der Drift rollte am Ende auf Rang zehn über die Ziellinie, Andersen sah als 16. die Zielflagge. |  |